Tag für sichere Abtreibung 2026
Am Montag, den 28. September ist ein besonderer Tag.
Der Tag heißt: Safe Abortion Day.
Das ist Englisch und heißt: Tag für sichere Abtreibung.
An diesem Tag geht es um das Thema: Schwangerschaftsabbruch.
Ein Schwangerschaftsabbruch soll sicher sein.
Und ein Schwangerschaftsabbruch soll erlaubt sein.
Das Bündnis für sexuelle Selbst-Bestimmung macht an diesem Tag eine Aktion in ganz Deutschland.
Die Stadt Gießen macht an diesem Tag auch eine Aktion.
Die Aktion ist von 14 Uhr nachmittags bis 17 Uhr nachmittags im Selters-Weg in Gießen.
Dabei sind:
- das Büro für Frauen und Gleich-Stellung
- ProFamilia
- Doctors for Choice.
Sie geben Infos zu dem Thema.
Die Besucher und Besucherinnen können Infos bekommen.
Zum Beispiel:
- Wie ist das Gesetz zum Schwangerschaftsabbruch?
- Was wollen die Initiativen?
Es gibt auch eine Aktion mit Luftballons.
Die Luftballons sollen an den Satz erinnern:
my body, my choice.
Das ist Englisch.
Das heißt:
Mein Körper, meine Wahl.
Die Initiativen wollen ein bestimmtes Recht für Frauen.
Frauen sollen über ihren Körper selbst bestimmen können.
Dazu gehört auch:
Frauen sollen einen sicheren Schwangerschaftsabbruch machen können.
Und der Schwangerschaftsabbruch soll legal sein.
Andere Institutionen machen bei der Aktion mit.
Sie hängen an diesem Tag lila Luftballons auf.
Damit wollen sie auf das Thema aufmerksam machen.
Die Regierung hat eine Studie gemacht.
Die Studie heißt: ELSA-Studie.
Die Studie geht von 2021 bis 2024.
Die Studie zeigt:
Man muss etwas ändern.
Mehr als die Hälfte von den Menschen bekommt keine guten Infos zu dem Thema.
Jede dritte Person muss viele Praxen anrufen.
Erst dann bekommt die Person einen Termin.
Es gibt auch ein anderes Problem:
In West-Deutschland gibt es immer weniger Kliniken für einen Schwangerschaftsabbruch.
Das sagen die Macherinnen von der Studie.
Auch der Deutsche Ärzte-Tag hat gesagt:
Das soll nicht mehr verboten sein.
Das hat auch die WHO gesagt.
Und der Europarat hat das gesagt.
Seit 1871 steht der Schwangerschaftsabbruch im Gesetz.
Das Gesetz heißt: Straf-Gesetz.
Ein Schwangerschaftsabbruch ist nicht immer erlaubt.
Es kommt darauf an.
Es gibt eine Internet-Seite mit Informationen:
Schwangerschaft und Beratungsmöglichkeiten