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28.08.2026

Netzwerktreffen Planet Youth an Wiesecker Schule

Das seit 2025 in Gießen-Wieseck etablierte Suchtpräventionsprogramm Planet Youth konnte am Anfang dieser Woche in eine nächste Phase eintreten. Das wissenschaftlich fundierte, kommunale Präventionskonzept aus Island legt den Fokus nicht auf einzelne Jugendliche, sondern auf deren gesamtes Lebensumfeld, nutzt vorhandene Stärken und entwickelt Maßnahmen, die Kindern und Jugendlichen ein gesundes Aufwachsen ermöglichen.

Nach einer gelungenen Startphase in das Suchtpräventionsprogramm Planet Youth in Gießen – Wieseck versammelten sich nun zahlreiche AkteurInnen aus Gießen an der Wiesecker Friedrich-Ebert-Schule - mit regem Interesse an den Möglichkeiten der Suchtprävention. Unter dem Einladungsbegriff „Coalition Building“ konnten sich die Teilnehmenden zu den Inhalten und dem Voranschreiten des Planet Youth Präventionsprogramm informieren und sich für weitere Planungen zusammen finden. Eingeladen wurden von der Koordinierungsstelle der Regionalen Diakonie Akteure und Akteurinnen aus den unterschiedlichsten Bereichen des lokalen Lebens. Schule, Elternvertretungen, Vereine, Politik, Glaubensgemeinschaften und weiteren lokalen Akteurinnen und Akteure sind dabei, die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu stärken und gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen. 

Jugenddezernentin Gerda Weigel-Greilich begrüßte die Teilnehmenden und hob hervor, dass es sich bei dem Präventionsprogramm um eine außergewöhnliche Maßnahme handelt, bei der in Wieseck in Kooperation Schule, Elternvertreter, Vereine und professionell Tätige im präventiven Sinne zusammenwirken. 

Vanessa Van Harsselaar, Amtsleiterin des Jugendamtes, freute sich über die rege Beteiligung und erhoffte einen gelingenden Austausch der PraktikerInnen, um gutes Aufwachsen von Jugendlichen zu verbessern.

Die Sozialraumkoordinatorin der Regionalen Diakonie, Britta Klötzner, führte durch den Nachmittag. Sie gab einen Überblick über den bisherigen Prozess, ihren Aufgabenbereich und zeigte auf, wie wichtig die gemeinsamen Aktivitäten der Netzwerkpartner*innen zukünftig sein werden. 

Eine Liveschaltung zu einer Projektmanagerin von Planet Youth konnte den Teilnehmenden einen sehr eindrücklichen Überblick über die Grundprinzipien und die Arbeitsweise des Programms vermitteln. 

Dabei stellte der kurze Vortrag die zentrale Bedeutung der Bildung eines starken lokalen Netzwerkes heraus. Selbstverständlich ist dabei, dass sich die gemeinsamen Aktivitäten bei der fortschreitenden Zusammenarbeit herausbilden - auch das Ausmaß, in dem sich die einzelnen Akteurinnen und Akteure engagieren. Die unterschiedlichsten Beteiligungsmöglichkeiten sind dabei willkommen. Im Anschluss an den Vortrag bestand Gelegenheit für Rückfragen und einen Erfahrungsaustausch mit der isländischen Planet Youth-Vertreterin. 

Abschließend erläuterte Britta Klötzner zusammenfassend, wie die Arbeit im Netzwerk voranschreiten soll. Sie stellte einen nächsten Termin vor, bei dem man vertieft über die dann vorliegenden Befragungsergebnisse  der Schülerinnen und Schüler reflektieren könne und den zentralen Punkt der Maßnahmenplanung in den Fokus rücken wolle. 

Die Ergebnisse der diesjährigen Befragung der Schülerinnen und Schüler an der Friedrich Ebert Schule werden derzeit noch final ausgewertet. Eine Vorstellung dieser ist für Herbst 2026 vorgesehen.

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