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04.09.2026

Die alte Hängebuche braucht mehr Wasser.

In der Garten-Straße und der Hein-Heck-Roth-Straße gibt es eine Hängebuche.
Eine Hängebuche ist ein Baum.
Die Hängebuche ist über 120 Jahre alt.
Die Hängebuche steht an einer Ecke.
In den letzten zweieinhalb Wochen sind dort Pflaster-Steine weggekommen.
Das hat das Garten-Amt von der Stadt gemacht.
Jetzt kann mehr Wasser in die Erde gehen.
Die Fläche ist jetzt 80 Quadratmeter groß.
Das ist gut für die Hängebuche.

Der Gehweg ist noch da.
Man kann noch gut zu Fuß gehen.

Die Buche ist ein Baum.
Die Buche ist 12 Meter hoch.
Die Krone von der Buche ist 16 Meter breit.
Der Stamm von der Buche ist 283 Zentimeter dick.
Die Buche gehört zum Stadt-Bild dazu.
Aber der Buche ging es nicht gut in letzter Zeit.
Die Buche ist sehr alt.
Und in den letzten Jahren war es sehr trocken.
Es hat zu wenig geregnet.
Deshalb hat die Buche zu wenig Wasser bekommen.
Buchen haben eine dünne Borke und dünne Blätter.
Deshalb bekommen Buchen schnell Probleme mit der Sonne.

Jetzt kann die Buche mehr Wasser bekommen.
Vor allem im Frühling und im Winter kann die Buche mehr Wasser bekommen.
Dann hat die Buche keine Blätter an den Ästen.

Die Auszubildenden vom Garten-Amt haben 8.000 Steine weggenommen.
Die Steine waren auf dem Boden.
Die Auszubildenden haben die Steine mit der Hand weggenommen.
Sie haben keine Maschinen benutzt.
So konnten sie den Baum schützen.
Der Baum hat jetzt mehr Platz für seine Wurzeln und seine Krone.

Das Garten-Amt hat dann größere Steine auf den Boden gelegt.
So kann das Regen-Wasser im Boden versickern.
Die größeren Steine waren schon beim Garten-Amt.

Die kleineren Steine sind aus Basalt.
Das ist ein Natur-Stein.
Heute benutzt man diesen Stein nicht mehr so oft.
Heute benutzt man meistens Beton-Steine.

Das Tiefbau-Amt benutzt die kleineren Steine an anderen Stellen in der Stadt.
Zum Beispiel:

  • als Straßen-Rinne
  • als Rand-Einfassung
  • für andere Sachen.

Die kleineren Steine sind zu rutschig für die Straße.

Die Stadt hat nur wenig Geld für die Arbeit bezahlt.
Denn:

  • Die Mitarbeiter von der Stadt haben die Arbeit gemacht
  • Die Stadt hatte schon viele Sachen für die Arbeit.

Nur für Beton und Baum-Substrat musste die Stadt Geld bezahlen.
Baum-Substrat ist eine besondere Erde für Bäume.
Insgesamt hat die Stadt weniger als 300 Euro bezahlt.

Die Aktion in der Garten-Straße war Teil von einem Projekt.
Das Projekt heißt: abpflastern.
Das Projekt gibt es in ganz Deutschland.
Die Stadt Gießen hat bei dem Projekt zum zweiten Mal mitgemacht.

Vom 21. März bis 31. Oktober machen 41 Städte bei dem Projekt mit.
Dabei machen verschiedene Menschen mit.
Zum Beispiel:

  • Privat-Personen
  • Unternehmen
  • kommunale Betriebe.

Das Ziel von dem Projekt ist:
Es soll mehr Grün in Gießen geben.
Dafür sollen viele Menschen mitmachen.

So kann das Wasser besser versickern.
Und es gibt weniger Hitze.
Außerdem gibt es mehr Lebens-Raum für Tiere und Pflanzen.
So kann man etwas gegen den Klima-Wandel machen.

Die Städte in der Wettbewerbs-Gruppe haben zwischen 20.000 und 100.000 Einwohnern.
Gießen ist in dieser Gruppe auf dem 7. Platz.
Das war der Stand Ende August.
In Gießen wurden bis dahin rund 441 Steine pro Einwohner abgepflastert.

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