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15.09.2026

Mehr Kosten für Jugendhilfe und Personal

Die Stadt Gießen hat zu viel Geld ausgegeben.
Deshalb hat die Stadt Gießen eine Haushalts-Sperre gemacht.
Das heißt:
Die Stadt Gießen darf kein Geld mehr ausgeben.
Die Haushalts-Sperre gilt für das Jahr 2026.
Das hat die Stadt Gießen am 7. September 2026 entschieden.
Die Stadt Gießen will so 3,74 Millionen Euro sparen.

Die Stadt Gießen hat zu viel Geld für die Jugend-Hilfe ausgegeben.
Und die Stadt Gießen hat zu viel Geld für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ausgegeben.

Die Stadtverordnetenversammlung soll entscheiden:
Darf die Stadt Gießen mehr Geld für diese Bereiche ausgeben?
Die Stadtverordnetenversammlung trifft sich am 24. September 2026.

Der Bürgermeister hat dem Magistrat auch gesagt:
Es gibt Probleme mit dem Haushalt.
Deshalb muss es einen Nachtragshaushalt geben.
Ein Nachtragshaushalt ist ein Plan für Geld.
Der Plan kommt zu einem anderen Plan dazu.

Der Nachtragshaushalt wird gerade gemacht.
Er soll in die Stadtverordnetenversammlung kommen.
Die Stadtverordneten sollen am 5. November 2026 darüber reden können.

Der Bürgermeister sagt:
Wir müssen auf die Haushalts-Sperre warten.
Die Haushalts-Sperre ist eine Pause.
In der Pause kann man nichts kaufen.
Dann können wir auf den Nachtrag warten.
Der Nachtrag ist ein neuer Plan für das Geld von der Stadt.

Der Bürgermeister sagt auch:
Die Stadt braucht einen Nachtrag.
Das ist nicht einfach.
Aber es gibt keine andere Möglichkeit.

Die Stadt gibt zu viel Geld aus.
Deshalb will die Stadt jetzt sparen.
Die Stadt will weniger Sachen kaufen.
Und die Stadt will weniger Dienstleistungen kaufen.
Dienstleistungen sind zum Beispiel:

  • Beratungen
  • Fortbildungen.

Die Stadt will auch weniger Geld für andere Sachen ausgeben.
Zum Beispiel:

  • Essen und Trinken
  • Reisen
  • Unterhaltung
  • Reparaturen.

Die Stadt will nur bei sich selbst sparen.
Die Stadt gibt auch anderen Menschen Geld.
Bei diesem Geld wird nicht gespart.

Die Stadt will Geld sparen.
Dabei sollen die Bürger und Bürgerinnen aber wenig Probleme haben.
Die Kämmerei hat deshalb alle Bereiche von der Stadt genau angeschaut.
Die Kämmerei ist ein Bereich von der Stadt-Verwaltung.
Die Kämmerei hat mit allen Bereichen von der Stadt gesprochen.
Und die Kämmerei hat Vorschläge gemacht.

Alexander Wright ist der Bürgermeister von Gießen.
Und Alexander Wright ist der Kämmerer von Gießen.
Der Kämmerer kümmert sich um das Geld von einer Stadt.
Alexander Wright sagt:
Wir geben weiter Geld für die Stadt aus.
Und wir machen alle Sachen, die wir laut Gesetz machen müssen.
Aber wir müssen auch sparen.
Wir haben gemerkt:
Wir können an vielen Stellen sparen.
Das werden die Menschen in Gießen auch merken.
Aber wir sparen vor allem bei unserer eigenen Arbeit.
Und wir sparen bei der Verwaltung von der Stadt.
Dafür haben wir einen Vorschlag gemacht.
Den Vorschlag haben wir dem Magistrat gezeigt.

Die Sperren gelten dann sofort.
Dafür muss die Stadtverordnetenversammlung keinen Beschluss machen.

Die Stadt hat eine Haushalts-Sperre.
Das heißt:
Die Stadt darf kein Geld mehr ausgeben.
Die Stadt hat zu wenig Geld.
Das konnte man vorher nicht wissen.
Das Jugend-Amt von der Stadt hat in diesem Jahr 4,5 Mio. Euro zu wenig Geld.
Das Jugend-Amt hilft Kindern und Jugendlichen in der Stadt.
Dafür braucht das Jugend-Amt mehr als 30 Mio. Euro.
So viel Geld hat das Jugend-Amt noch nie gebraucht.
Das ist sehr schlimm für die Stadt.
Die Stadt muss sich an die Gesetze vom Staat halten.

Das Jugend-Amt hat zu wenig Geld.
Es gibt immer mehr Fälle in der Jugend-Hilfe.
Und die Hilfe kostet mehr Geld.
Die Fälle sind schwieriger.
Und die Kinder und Jugendlichen brauchen mehr Hilfe.
Die Firmen für die Hilfen stellen höhere Rechnungen.

Das Jugend-Amt muss sich an das Gesetz halten.
Das Jugend-Amt muss viele Sachen machen.
Zum Beispiel:

  • Es gibt den Erziehungsbeistand.
    Der Erziehungsbeistand hilft jungen Menschen.
    Die jungen Menschen haben Probleme in der Familie.
    Es gibt immer mehr Probleme in den Familien.
  • Es gibt die sozialpädagogische Familien-Hilfe.
    Die sozialpädagogische Familien-Hilfe hilft Familien bei Problemen.
    Es gibt immer mehr Probleme in den Familien.
    Und die Probleme sind schlimmer als früher.

Es gibt immer mehr Kinder mit seelischen Behinderungen.
Die Kinder mit seelischen Behinderungen brauchen Hilfe.
Die Hilfe kostet viel Geld.

Es gibt auch immer mehr junge Erwachsene mit seelischen Behinderungen.
Die jungen Erwachsenen mit seelischen Behinderungen brauchen auch Hilfe.
Das Jugend-Amt muss sich jetzt auch um die jungen Erwachsenen kümmern.

Es gibt immer mehr Mütter mit seelischen Behinderungen.
Und es gibt immer mehr Kinder von Müttern mit seelischen Behinderungen.

Besonders teuer ist die Unterbringung von:

  • Kindern und Jugendlichen
  • jungen Erwachsenen.

Die Zahl von den untergebrachten Menschen wird immer mehr.
Im Moment sind es:

  • 92 Kinder und Jugendliche
  • 25 junge Erwachsene.

Das sind mehr als in den letzten Jahren.
Die Unterbringung wird auch immer teurer.
Die Unterbringung kostet im Moment etwa 94.000 Euro im Jahr pro Person.

Das Jugend-Amt kostet mehr Geld als geplant.
Und die Stadt muss mehr Geld für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bezahlen.
Zum Beispiel:

  • Hand-Werker und Handwerkerinnen bekommen mehr Gehalt.
    Das kostet 1 Mio. Euro mehr.
  • Beamte und Beamtinnen bekommen mehr Beihilfe-Leistungen.
    Und Pensionäre bekommen mehr Beihilfe-Leistungen.
    Das kostet 600.000 Euro mehr.

Der Stadt-Kämmerer Wright sagt:
Wir können das Geld jetzt bezahlen.
Aber dann haben wir kein Geld mehr für andere Sachen.
Vielleicht brauchen wir das Geld noch für andere Sachen.
Deshalb müssen wir jetzt eine Haushalts-Sperre machen.
Das heißt:
Wir dürfen kein Geld mehr ausgeben.
Das ist die einzige Lösung im Moment.

Das war in den letzten Jahren auch so.
Aber dieses Jahr ist noch etwas anders.
Die Stadt bekommt weniger Geld als sonst.
Und die Stadt braucht mehr Geld als sonst.
Deshalb muss die Stadt einen neuen Haushalts-Plan machen.

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