Ein blühender Treff-Punkt in Allendorf. Der Treff-Punkt ist gut für die Menschen. Und der Treff-Punkt ist gut für die Natur.
In Allendorf gibt es ein Bau-Gebiet.
Das Bau-Gebiet heißt:
Am Ehrsamer Weg.
Dort gibt es einen neuen Platz.
Der Platz ist für die Nachbarschaft.
Man kann sich dort treffen.
Und man kann dort die Natur sehen.
Auf dem Platz gibt es:
- 3 große Bäume
- eine Wiese mit vielen verschiedenen Blumen
- eine Fläche mit anderen Pflanzen.
Die Pflanzen können gut ohne Wasser leben.
Es gibt auch Holz-Bänke zum Sitzen.
Die Holz-Bänke sind in der Mitte von dem Platz.
Dort kann man sich treffen.
Der Platz ist auch ein Lebens-Raum für Insekten und andere kleine Tiere.
Es gibt viele verschiedene Pflanzen auf dem Platz.
Deshalb können auch viele verschiedene Tiere dort leben.
Nicole Pauly ist die Chefin von dem Projekt.
Sie arbeitet im Garten-Amt.
Sie sagt:
Der Quartiers-Platz ist ein schöner Ort.
Die Menschen können dort gut wohnen.
Und die Menschen können dort gerne sein.
Der Ort hilft auch gegen den Klima-Wandel.
Das Projekt hat ein besonderes Ziel.
Das Ziel ist:
Man soll das Regen-Wasser gut benutzen.
Dafür gibt es eine besondere Fläche.
Auf der Fläche gibt es eine Mulde.
Eine Mulde ist eine Vertiefung im Boden.
Unter der Mulde ist eine Baum-Rigole.
Eine Baum-Rigole ist ein besonderer Boden für Bäume.
In den nächsten Jahren werden die Straße und der Gehweg fertig gemacht.
Dann fließt das Regen-Wasser in die Grün-Fläche.
Dort kann das Regen-Wasser in den Boden gehen.
Und das Regen-Wasser kann gespeichert werden.
So bekommen die Bäume auch bei Trockenheit genug Wasser.
Das hilft den Pflanzen.
Und es hilft der Kanalisation.
Die Kanalisation sind die Rohre unter der Erde.
Durch die Rohre fließt Wasser.
Zum Beispiel:
- Abwasser
- Regen-Wasser.
Die Kanalisation muss dann weniger Wasser abtransportieren.
Das Projekt hat 2 Teile:
- Regen-Wasser-Management
- Begrünung.
Zusammen heißen diese Teile: Blau-Grüne Infrastruktur.
Gerda Weigel-Greilich ist Stadträtin.
Und Gerda Weigel-Greilich ist Dezernentin.
Das heißt:
Sie leitet ein Dezernat.
Ein Dezernat ist eine Abteilung von einer Behörde.
Gerda Weigel-Greilich sagt:
Es gibt immer mehr Hitze-Tage.
Und es gibt immer mehr Starkregenereignisse.
Deshalb sind diese Maßnahmen sehr wichtig.
An heißen Tagen werden befestigte Flächen sehr warm.
Grünflächen machen die Umgebung kühler.
Das Garten-Amt macht ein Projekt.
Das Projekt ist ein Teil von einer Studie.
Die Studie ist von:
- der Universitätsstadt Gießen
- der Technischen Hochschule Mittelhessen.
Die kurze Form ist: THM.
Prof. Dr.-Ing.
Steffen Heusch und sein Team untersuchen die Baum-Rigole.
Sie wollen wissen:
Wie funktioniert die Baum-Rigole?
Dafür haben sie verschiedene Geräte eingebaut.
Die Geräte messen:
- Wie viel Wasser speichert die Baum-Rigole?
- Wie entwickelt sich die Baum-Rigole?
Es gibt auch eine kleine Wetter-Station auf der Fläche.
Die Wetter-Station misst das Wetter.
So kann man besser verstehen:
Wie sind die Bedingungen an diesem Ort?
Das hilft bei der Untersuchung.
Man will durch das Projekt lernen:
Wie kann man ähnliche Projekte besser planen und machen?
Nicole Pauly arbeitet beim Garten-Amt.
Sie hat mit dem Landschaftsarchitekturbüro Wewel aus Gießen zusammengearbeitet.
Sie haben zusammen die Baum-Rigole geplant.
Nicole Pauly hat auch mit den Ämtern von der Stadt und mit der THM gesprochen.