Was macht Gießen für das Klima?
Vom 14. bis 20. September gibt es dieses Jahr zum fünften Mal die Woche der
Klimaanpassungstatt. Das BMUKN (Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit) als Initiator und das Zentrum KlimaAnpassung möchten mit der Aktionswoche für Maßnahmen zur Klimaanpassung sensibilisieren und Akteuren wie Kommunen, Vereinen, sozialen Einrichtungen und anderen ermöglichen, ihr Engagement bei der Klimaanpassung sichtbar zu machen.Die Stadt Gießen macht 2 Veranstaltungen.
Die erste Veranstaltung ist am 14. September.
Jens Maute ist Landschafts-Architekt.
Er kommt aus Marburg.
Er hat ein Buch geschrieben.
Das Buch heißt: Wasser im Garten clever managen.
Für das Buch hat er einen Preis bekommen.
Jens Maute stellt das Buch vor.
Er zeigt:
So kann man Regen-Wasser gut benutzen.
Zum Beispiel:
- mit Gräben
- mit Hügeln
- mit Senken
- mit Versickerungs-Mulden
- mit Teichen.
Das Wasser kann dann langsam in die Erde gehen.
Das Fachwort ist: Versickern.
Der Vortrag ist um 19 Uhr abends im Netanya-Saal im Alten Schloss.
Am 18. September gibt es die zweite Veranstaltung mit dem Namen: Gießens Stadt-Klima.
Marion Lorengel erklärt bei einem Spaziergang durch Gießen das Stadt-Klima.
Sie zeigt dabei viele Beispiele.
Zum Beispiel:
Was ist der Albedo-Effekt?
Das erklärt sie am Berliner Platz.
Außerdem zeigt sie:
Was kann man für das Klima in der Stadt machen?
Der Spaziergang beginnt um 14 Uhr nachmittags am Berliner Platz.
Alle interessierten Menschen können mitmachen.
Die Veranstaltungen sind kostenlos.
Sie müssen sich nicht anmelden.
Die Stadt Gießen macht viele Sachen für das Klima.
Zum Beispiel:
- Vorträge
- Entsiegelungs-Aktionen
Bei einer Entsiegelungs-Aktion wird der Boden wieder frei gemacht. - Bäume und Stauden pflanzen.
Die Stadt Gießen will eine Schwamm-Stadt werden.
Das ist ein bestimmtes Prinzip.
Dabei soll der Boden wie ein Schwamm sein.
Der Boden soll Wasser aufnehmen können.
Es gibt schon viele Bäume in Gießen.
Zum Beispiel:
- in der Katharinengasse
- im Reichensand
- an der Ecke von der Garten-Straße und der Hein-Heck-Roth-Straße.
Es gibt noch eine weitere Maßnahme für den Klima-Schutz.
Die Maßnahme ist für den Park-Platz Ringallee.
Im Oktober fängt man mit der Maßnahme an.
Man will 8 neue Bäume pflanzen.
Die Bäume sollen an das Klima angepasst sein.
Die Bäume sollen an einem anderen Ort auf dem Park-Platz gepflanzt werden.
Der Boden ist dort besser für die Bäume.
Man will auch den Boden austauschen.
Der neue Boden ist besser für die Bäume.
In den letzten Jahren war es im Sommer oft sehr heiß und trocken.
Das ist schlecht für die Bäume in der Stadt.
Deshalb muss man etwas ändern:
Die Wurzeln von den Bäumen brauchen mehr Platz.
Dann können die Wurzeln mehr Wasser aufnehmen.
Aber es gibt ein Problem:
Unter der Erde sind oft Leitungen in der Stadt.
Deshalb haben die Wurzeln nicht genug Platz.
Auf dem Park-Platz Ringallee kann man den Boden austauschen.
Dann haben die Wurzeln genug Platz.
Und die Bäume können gut wachsen.