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28.10.2026

Rettungswege müssen frei bleiben - Stadtpolizei verstärkt Kontrollen im Flussstraßenviertel

Ordnungsdezernent Dominic Eser kündigt konsequentes Vorgehen gegen Falschparker an

Die Stadtpolizei wird im Flussstraßenviertel zeitnah wieder verstärkt gegen verkehrswidrig abgestellte Fahrzeuge vorgehen. Hintergrund ist eine Feuerwehrübung am vergangenen Samstag in der Werrastraße, Ecke Schwarzlachweg, bei der falsch parkende Fahrzeuge die Anfahrt der Einsatzkräfte erheblich behinderten. Im Ernstfall würden solche Behinderungen wertvolle Minuten kosten, die für die Rettung von Menschen gebraucht werden.

Für den zuständigen Ordnungsdezernenten Dominic Eser ist dies ein Zustand, der nicht so hingenommen werden kann.

„Wenn Rettungskräfte zu einem Einsatz gerufen werden, zählt jede Sekunde. Es darf nicht sein, dass unsere Einsatzkräfte wertvolle Minuten verlieren, weil Fahrzeuge rücksichtslos abgestellt werden. Im Ernstfall können genau diese Minuten über Leben und Tod entscheiden. Deshalb werden wir hier konsequent handeln“, erklärt Eser.

Die Stadtpolizei wird das Flussstraßenviertel kurzfristig verstärkt bestreifen und ordnungswidrig geparkte Fahrzeuge verwarnen oder bei vorliegenden Behinderungen abschleppen lassen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Kreuzungs- und Einmündungsbereichen, in denen parkende Fahrzeuge die Durchfahrt größerer Einsatzfahrzeuge erschweren oder unmöglich machen.

Bereits in der Vergangenheit wurden regelmäßige Kontrollfahrten mit Fahrzeugen des Stadtreinigungs- und Fuhramtes sowie der Feuerwehr im Stadtgebiet durchgeführt, um Engstellen ausfindig zu machen und in die wiederkehrenden Kontrollen der Stadtpolizei mit einzubeziehen.

In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die Einhaltung der Regeln der Straßenverkehrsordnung hingewiesen, sodass im Bedarfsfall Rettungs- und Einsatzfahrzeuge ungehindert zu ihrem Einsatzort gelangen können.

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