Fahrbahnerneuerung im Wiesecker Weg ab 27. Juli 2026: Sperrung bis voraussichtlich 20. August
Ab kommenden Montag, 27. Juli, muss der Wiesecker Weg für knapp vier Wochen voll gesperrt werden. Bis voraussichtlich 20. August (je nach Witterung) wird die Straße zwischen den Kreuzungen mit der Dürerstraße und mit der Ludwig-Richter-Straße auf einer Fläche von rund 2.100 Quadratmetern erneuert: Sie bekommt eine neue Asphaltdecke. Außerdem wird es neue Markierungen für den Radverkehr geben, um dessen Sicherheit zu erhöhen. Autos werden über die Marburger Straße umgeleitet. Über die Umleitung der Busse informiert die MIT.BUS auf ihrer Website. Zu Fuß ist der Bereich passierbar. Die Sperrung sowie die Umleitungen sind in beide Richtungen ausgeschildert. Während der Bauzeit kann es zudem zeitweise vorkommen, dass die Zufahrt zu Grundstücken von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Parkflächen im Baubereich eingeschränkt oder nicht möglich sein wird. Außerdem ist zeitweise mit Baulärm und Staub zu rechnen.
Nach der Sudetenlandstraße und der Grünberger Straße ist dies die dritte Maßnahme des Tiefbauamtes der Universitätsstadt Gießen im Zuge des diesjährigen Decken-Erneuerungsprogramms. Die Arbeiten laufen bewusst überwiegend in den Sommerferien, um die Auswirkungen auf Berufsverkehr, öffentlichen Nahverkehr sowie Anwohnerinnen und Anwohner gering zu halten. Ziel der Maßnahme ist es, vorhandene Straßenschäden zu beseitigen, die Nutzungsdauer der Fahrbahn zu verlängern sowie die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden, insbesondere für den Radverkehr, zu steigern.
Dafür saniert das Tiefbauamt zunächst punktuelle Schäden im Straßenaufbau und bringt anschließend die neue Decke auf. Das verlängert deren Nutzungsdauer und verbessert die Verkehrssicherheit. An der Einmündung Karl-Keller-Straße werden zudem parallel bereits Leerrohre für eine spätere Fußgängerquerung mit Ampel verlegt.
Nach den Asphaltarbeiten erneuert das Tiefbauamt die Fahrbahnmarkierungen und schafft dabei eine großzügige neue Radverkehrsanlage mit breiten Radfahrstreifen. An den Kreuzungen Dürerstraße und Ludwig-Richter-Straße werden die Radfurten rot markiert, damit Autofahrende Radfahrende früher erkennen. Auf die gestrichelte Fahrstreifenmittellinie verzichtet die Stadt künftig bewusst, da Autofahrende dadurch erfahrungsgemäß langsamer und mit mehr Abstand an Radfahrenden vorbeifahren.