Bürgerumfrage zur Krisenvorsorge gestartet
Die Universitätsstadt Gießen unterstützt ein Forschungsprojekt der Justus-Liebig-Universität Gießen zur Krisenvorsorge in der Bevölkerung. Gemeinsam haben Studierende des Fachbereichs 06 (Psychologie und Sportwissenschaft) und das Ordnungsamt einen Fragebogen entwickelt, der erfasst, wie gut Bürgerinnen und Bürger über Krisenvorsorge informiert sind und wie sie ihre eigene Vorbereitung auf mögliche Krisensituationen einschätzen.
Krisensituationen können zum Beispiel längere Stromausfälle, Extremwetterereignisse oder vorübergehende Versorgungsengpässe sein. Die Befragung hat zum Ziel, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, inwieweit die Bevölkerung bereits über Kenntnisse zur Krisenvorsorge verfügt und wie sie ihre eigene Vorbereitung einschätzt. Gleichzeitig soll sie für das Thema sensibilisieren, um langfristig die Resilienz der Gießenerinnen und Gießener zu stärken.
„Das Krisenbewusstsein der Bevölkerung hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, und nun gilt es, ohne Dramatisierung die Handlungsfähigkeit innerhalb der Gesellschaft zu stärken und dahingehend Zivilschutzstrategien zu entwickeln“, erklärt Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher.
Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig und anonym, das Ausfüllen dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Die Ergebnisse dienen wissenschaftlichen Zwecken.