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23.04.2026

Fahrradstraße Goethestraße wieder mit Vorfahrt

In Kürze wird der städtische Bauhof die Vorfahrt der Goethestraße zwischen Ludwigstraße und Südanlage wiederherstellen. Die Markierung wird entsprechend angepasst und Schilder aufgestellt.

Mit der Einführung der Fahrradstraßen im Quartier beiderseits der Wieseck wurde die Vorfahrt auf „rechts-vor-links“ geändert. Vor Ort kam es aber seitdem immer wieder zu Verwirrung, wer denn nun zuerst fahren darf; vereinzelt auch zu Unfällen, weil die Vorfahrtsregelung, die ohne anderweitige Beschilderung automatisch gilt, missachtet wurde. Auch die nachträgliche Markierung von sogenannten Haifischzähnen zur Verdeutlichung von „rechts-vor-links“ führte zu keiner Verbesserung.

Verkehrszählungen haben zudem ergeben, dass die Goethestraße mehr als doppelt so intensiv von Radverkehr genutzt wird wie die Löber- oder die Lonystraße.

„Mit der Vorfahrt für die Goethestraße wird diese wichtige Rad-Achse weiter gestärkt und der Radverkehr beschleunigt. Außerdem wird die Verkehrsführung für alle intuitiver und damit sicherer“, so Verkehrsdezernent Bürgermeister Alexander Wright.

Ein Sicherheitsgewinn für die Rad-Achse Goethestraße wurde bereits umgesetzt: Es kann nicht mehr so dicht an der Kreuzung geparkt werden. Wer aus der Lonystraße kommt, hat seit ein paar Wochen so eine deutlich bessere Sicht auf den von der Südanlage kommenden, bevorrechtigten Radverkehr. Positiver Nebeneffekt: Es konnten im Quartier Möglichkeiten geschaffen werden, das Fahrrad zu parken ohne zu Fuß gehende Personen zu behindern und es auch rahmenfest anzuschließen. In Kürze wird noch eine Markierung ergänzt, die den Verkehr aus der Goethestraße und aus der Lonystraße lenkt. So kann einerseits aus der Lonystraße kommender Fahrverkehr weiter vorne auf eine Lücke warten, was die Sicht auf von rechts kommenden Radverkehr weiter verbessert. Aber auch zu Fuß gehende Personen können geschützt neben den Fahrradbügeln warten, bis die Goethestraße frei ist, was den Querungsweg und damit Wartezeiten verkürzt.

Kurze Wege, insbesondere abseits von Hauptverkehrsstraßen, sowie sichere Abstellmöglichkeiten machen Radfahren attraktiver. Das erleichtert die Nutzung des umweltfreundlichen Verkehrsmittels Fahrrad und schafft somit auch Platz für Menschen, die auf das Auto angewiesen sind. Die Verringerung der Wege, die mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eines der Ziele, die die Stadtverordnetenversammlung mit dem Verkehrsentwicklungsplan beschlossenen hat.

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