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08.04.2026

Radfahren ist Teilhabe

Wieder einmal gab es in den Osterferien ein Angebot für zugewanderte Kinder, die noch gar nicht oder nicht sicher Rad fahren können: Zwei Fahrradkurse für Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren wurden angeboten. In zwei Gruppen mit jeweils sieben Kindern – die meisten von ihnen aus Syrien, der Ukraine und der Türkei – wurde auf dem Verkehrsübungsplatz in der Gießener Weststadt täglich geübt. Geleitet werden die Kurse von Dirk Steinmüller und seinem Sohn Ole Steinmüller. Dirk Steinmüller, Polizeioberkommissar und ehemaliger Leiter der Jugendverkehrsschule, ist heute als ehrenamtlicher Sportcoach aktiv. Ergebnis: Zum Ende der Ferienwoche klappte das Radfahren in beiden Kursen schon ganz gut!

Das Angebot ist ein Kooperationsprojekt des Büros für Integration und dem Sportamt der Stadt Gießen sowie dem Radfahrverein RSG Gießen & Wieseck e.V. Das ehrenamtliche Engagement wird im Rahmen des Förderprogramms „Sport integriert Hessen“ gefördert. Das Schulverwaltungsamt stellt in der Ferienzeit den Verkehrsübungsplatz zur Verfügung.

Hintergrund
Viele Kinder in Deutschland lernen das Radfahren oft schon im Kindergartenalter innerhalb der Familie. In einigen Familien auch in Gießen ist das Fahrrad alltägliches Verkehrsmittel, in vielen anderen zumindest ein in der Freizeit gewöhnliches und bekanntes Spiel- und Sportgerät. Für manche – nicht für alle! – zugewanderten Familien gilt dies nicht. Die Kurse haben zum Ziel, Kindern, die zu Hause kein Fahrrad fahren lernen (können), die Teilhabe an diesem alltäglichen Verkehrsmittel sowie Sport- und Spielgerät zu ermöglichen und auf den Verkehrserziehungsunterricht der Grundschule gut vorzubereiten.

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