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12.03.2026

SWG unterstützen neun Studierende

Die Stadtwerke Gießen engagieren sich als Förderer des Deutschlandstipendiums

Neun junge Frauen und Männer, die in Gießen studieren und dabei hervorragende Leistungen erbringen, können sich ein Jahr lang über eine Unterstützung von monatlich 300 Euro freuen. Die Hälfte dieses Geldes steuern die Stadtwerke Gießen (SWG) bei. Tatsächlich engagiert sich das Unternehmen schon seit 2012 als Förderpartner des Deutschlandstipendiums. Dahinter verbirgt sich ein nationales Programm, das leistungsstarken und engagierten Studierenden in Deutschland finanziell unter die Arme greift – unabhängig vom Einkommen der Eltern, der Nationalität oder dem Alter. Der Staat und private Förderer, also Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen, teilen sich die Kosten. Ziel ist es, Talenten mehr Freiraum fürs Studium zu verschaffen. „Für uns ist es selbstverständlich, als Förderer beim Deutschlandstipendium aufzutreten und so ein Stück weit Verantwortung für die Ausbildung von jungen Akademikerinnen und Akademikern zu übernehmen“, erklärt Andreas Hergaß, Kaufmännischer Vorstand der SWG.

Energie und Umwelt im Fokus

Sechs der neun Stipendiatinnen und Stipendiaten studieren an der Technischen Hochschule Mittelhessen, die verbleibenden drei an der Justus-Liebig-Universität. „Als Energieversorgungsunternehmen liegt uns die Ausbildung in unserem Sektor natürlich besonders am Herzen“, ergänzt Matthias Funk, Technischer Vorstand der SWG. Folgerichtig belegen sechs der jungen Leute Studiengänge, die für die SWG relevant sind: Energietechnik, Elektro- und Informationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Umwelt & Globaler Wandel, Umweltwissenschaften sowie Sustainable Transition, also den Übergang zu nachhaltigem Handeln. Zwei junge Damen und ein junger Mann sind im medizinischen Bereich unterwegs. Sie belegen die Fächer Medizinisches Management beziehungsweise Public Health, also Volksgesundheit.

Für das Deutschlandstipendium können sich sowohl Studienanfängerinnen und -anfänger als auch bereits eingeschriebene Studierende aller Fachrichtungen an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland bewerben. Zentrale Kriterien für die Auswahl sind primär Leistung und Begabung. Für deren Beurteilung werden Schul- oder Studiennoten herangezogen. Gesellschaftliches Engagement – etwa ein Ehrenamt –, besondere Lebensumstände wie eine Migrationsgeschichte, familiäre Belastungen oder die erste Akademiker-Generation sowie der bisherige persönliche Werdegang fließen ebenfalls als Auswahlkriterien mit ein.

Die Unterstützung im Rahmen des Deutschlandstipendiums wird üblicherweise für mindestens zwei Semester gewährt und endet spätestens mit der Regelstudienzeit des jeweiligen Studiengangs, bei einem Fachwechsel oder natürlich mit dem Studienabschluss. Jede Hochschule prüft regelmäßig, ob die Leistungen der Stipendiatinnen und Stipendiaten passen und eine Verlängerung möglich ist. Wichtiges Detail: Das Deutschlandstipendium gibt es zusätzlich zum BAföG. Es hat demnach keinen Einfluss auf dessen Höhe und muss nicht zurückgezahlt werden.

Studieren in Gießen

Quelle: Stadtwerke Gießen AG

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