Mila ist zurück, Noah bleibt vorn - Standesamt Gießen veröffentlicht Vornamenstatistik 2025
Ein Blick in die aktuelle Vornamenstatistik des Standesamts Gießen zeigt: Bei den beliebtesten Babynamen gab es im vergangenen Jahr einige überraschende Comebacks und deutliche Verschiebungen. An der Spitze der Mädchenrangliste steht 2025 erneut Mila. Der Name, der 2021 bereits Platz eins belegte, war zwischenzeitlich deutlich abgerutscht und kletterte nun von Rang 49 zurück ganz nach oben. 23 Neugeborene erhielten diesen Vornamen. Bei den Jungen behauptet sich Noah erneut an der Spitze. 26-mal wurde der Name vergeben und liegt damit nicht nur in Gießen, sondern auch landes- und bundesweit vorn.
Hinter Spitzenreiterin Mila folgt Lina (19 Nennungen), die Erstplatzierte des Vorjahres. Lia (18) verbesserte sich von Rang sieben auf Platz drei. Emma, Ida und Mira (jeweils 15) teilen sich die nächsten Plätze. Emilia, Spitzenreiterin von 2023, rutschte weiter ab und liegt nun auf Rang sieben. Neu in den Top Ten ist Lea, die von Platz 23 auf Rang neun sprang.
Deutlich abwechslungsreicher präsentiert sich erneut die Liste der Jungennamen. Unter den ersten Zehn finden sich sieben Neueinsteiger. Ein starkes Comeback feiert Emil (23), der von Platz 19 auf Rang zwei kletterte. Ebenfalls weit vorn: Liam (23) auf Platz drei. Theo (19), Sieger von 2023, kehrte nach einem Absturz auf Platz 40 in die Spitzengruppe zurück. Konstante Größe bleibt Paul (16), während Leon, Vorjahressieger, die Top Ten auf Rang zehn beschließt.
Die Mehrheit der Eltern bleibt bei der Namenswahl übersichtlich: Knapp 66 Prozent der Neugeborenen erhielten einen Vornamen, rund 31,6 Prozent zwei, 65 Kinder drei oder mehr. Abgelehnt werde ein Name nur in Ausnahmefällen. Wenn ein Vorname ausschließlich aus Buchstaben bestehen soll, etwa M.J. oder Jr., ist das nach deutschem Namensrecht nicht zulässig.