Tag der Städtebauförderung am 9. Mai
Soziokultureller „Inselrundgang“ durch die Gießener Weststadt
Am Samstag, 9. Mai 2026 um 14 Uhr, sind alle Interessierten eingeladen, die Veranstaltung zum „Tag der Städtebauförderung“ in der Universitätsstadt Gießen zu besuchen. Herr Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher und das Quartiersmanagement der Nördlichen Weststadt begrüßen alle Besucherinnen und Besucher zu einem soziokulturellen „Inselrundgang“ durch die Gießener Weststadt. Treffpunkt ist das Wilhelm-Liebknecht-Haus, Leimenkauter Weg 16.
Die Teilnehmenden erwartet ein Rundgang zur besonderen Geschichte der „Gummiinsel“, die ursprünglich ein von der Stadt abgegrenztes Quartier im freien Feld und vor allem im Überschwemmungsgebiet der Lahn gewesen ist – daher auch die heute immer noch geläufige Bezeichnung „Gummiinsel“. An mehreren Stationen des Rundgangs, der u.a. auch über die ehemalige „Lederinsel“ führt, wird mit Hilfe alter Fotos und historischer Dokumente die Ausgrenzung des in sich geschlossenen Ensembles offensichtlich. Im Vergleich mit den aktuellen Eindrücken wird aber gleichermaßen die erfolgreiche Integration dieses Quartiers in das Stadtgebiet sichtbar. An verschiedenen Standorten werden Mitarbeiter*innen der Gemeinwesenarbeit über die Geschichte dieses besonderen Stadtteils berichten und den Wandel von der ausgegrenzten Siedlung hin zu einer Integration in das Stadtgebiet beschreiben. Diesen Aspekt aufgreifend wird auch die ehemalige Kneipe „Knochenbrecher“ angelaufen. Dort wird der „Ort der kulturellen Begegnung“ entstehen. Der „Inselrundgang“ fügt sich in das Vorhaben „Freiflächengestaltung Inselgärten“ ein, das im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ als Projekt mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit gefördert wird.
Nach dem Spaziergang besteht die Möglichkeit, sich im Wilhelm-Liebknecht-Haus bei Kaffee und Kuchen über Eindrücke und Geschichte(n) auszutauschen.