Mehr Platz und Sicherheit: Stadt Gießen entfernt herrenlose und kaputte Fahrräder
Derzeit werden fahruntaugliche oder offensichtlich herrenlose Fahrräder an öffentlichen Plätzen in Gießen von Mitarbeitenden der Stadtpolizei mit einer gut sichtbaren Banderole versehen. Sie dient als Hinweis für die Eigentümerinnen und Eigentümer, ihr Rad zu überprüfen und gegebenenfalls wieder verkehrstüchtig zu machen. Bleibt diese Kennzeichnung etwa drei Wochen lang am Fahrrad, sammelt die Stadt die Fahrräder ab der 45. Kalenderwoche ein. Die aktuellen Kontrollen konzentrieren sich auf den gesamten Bahnhofsbereich einschließlich der Fußgängerbrücke vom Alten Wetzlarer Weg zum Bahnhofsvorplatz, die Anlagen am Parkhaus in der Lahnstraße sowie die Bereiche am Neustädter Tor und am Berliner Platz.
Grund dafür ist, dass an vielen Fahrradabstellplätzen immer wieder zahlreiche kaputte oder offenbar aufgegebene Fahrräder stehen. Viele davon sind nicht mehr fahrbereit. Sie blockieren dringend benötigte Stellplätze und erschweren es anderen Radfahrenden, ihre Fahrräder sicher und ordentlich abzustellen. Häufig bleiben nur noch Plätze, die Wege einengen oder sogar ein Unfallrisiko darstellen. Deshalb führt die Stadt Gießen in regelmäßigen Zeitabständen Aktionen zur Beseitigung von „fahruntauglichen und herrenlosen Fahrrädern“ durch. Eine solche Aktion steht jetzt wieder an.
Die entfernten Fahrräder werden für zwei Monate aufbewahrt. Innerhalb dieses Zeitraums können sie können gegen Vorlage eines Eigentumsnachweises (zum Beispiel Foto, Fahrradpass, Kaufbeleg, Rahmennummer oder Ähnliches) ohne Anspruch auf Schadensersatz abgeholt werden. Dafür ist eine Terminvereinbarung mit der Stadtpolizei unter der Telefonnummer 0641 306-3200 notwendig.
Die Stadt bittet alle Radfahrenden darum, auf entsprechende Hinweisschilder zu achten und zum Abstellen des Rades nur die eingerichteten Abstellflächen zu nutzen.
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