Die Stadt Gießen denkt an den 29. November.
Frank-Tilo Becher ist der Bürgermeister von Gießen.
Er sagt:
Gestern war ein besonderer Tag in Gießen.
Viele Menschen sind auf die Straße gegangen.
Sie haben für die Demokratie gefeiert.
Und sie haben gezeigt:
Sie wollen keine rechte Politik in Deutschland.
Die Menschen waren fröhlich und friedlich.
Das war wie ein helles Licht für die Stadt.
Der OB sagt:
Das ist das Wichtigste von diesem Tag:
Viele Menschen haben sich nicht abschrecken lassen.
Die Menschen sind trotzdem gekommen.
Sie haben sich Sorgen um unsere Gesellschaft gemacht.
Und sie haben ihre Sorgen gezeigt.
Die Menschen haben eine große Gemeinschaft in der Stadt gefunden.
Die Gemeinschaft hilft den Menschen.
Und die Gemeinschaft hilft uns allen.
Die Gemeinschaft sagt:
Wir sind mehr.
Wir sind die Mehrheit.
Dieser Mut kann von Gießen ausgehen.
Und dieser Mut muss uns alle weiter tragen.
Auch in dieser Stadt:
Wir sollen mutig sein.
Wir sollen nicht aufgeben.
Wir sollen nicht alleine sein mit unseren Ängsten und Sorgen.
Es gab auch andere Szenen auf der anderen Seite von der Lahn.
Diese Szenen findet Becher schade.
Becher sagt:
Es gab Gewalt.
Das ist schade.
In unserem Grund-Gesetz steht:
Gewalt ist nicht erlaubt.
Alle Menschen sollen sicher sein.
Die Polizei hat dabei geholfen.
Der OB sagt am Ende:
Wir dürfen nicht vergessen:
Gießen hat sich nicht von Gewalt von linken Gruppen vertreiben lassen.
Und Gießen hat sich nicht von rechten Gruppen vertreiben lassen.
Die rechten Gruppen sind mit schwarzen Autos gekommen.
Gießen hat gezeigt:
Man kann auch friedlich protestieren.
Und das ist erlaubt.
Friedlicher Protest ist kein Verbrechen.
Gießen war ein Vorbild.
Der Bürgermeister Alexander Wright sagte:
Wir haben einen Plan für die Sicherheit gemacht.
Die Demonstranten fanden den Plan nicht gut.
Aber der Plan hat geholfen.
Die Demonstranten konnten sicher sein.
Und die Demonstranten konnten friedlich sein.
Das war vor allem auf der Straße so.
Das hat unser Ordnungs-Dezernent geschafft.
Der VGH hat gesagt:
Der Plan ist richtig.
Das Bundes-Verfassungs-Gericht hat das auch gesagt.
Die Partei »Linke« hat sich beschwert.
Das Bundes-Verfassungs-Gericht hat am Samstag über den Plan entschieden.
Der Oberbürgermeister und der Bürgermeister haben sich bei den Mitarbeitern bedankt.
Die Mitarbeiter haben bei dem Ergebnis geholfen.
Zum Beispiel:
- die Mitarbeiter vom Ordnungs-Amt
- die Mitarbeiter von der Stadt-Polizei
- die Mitarbeiter von der Feuerwehr
- die Mitarbeiter von den Rettungsdiensten.
Es haben auch viele andere Menschen geholfen.
Zum Beispiel:
- IT-Spezialisten
- Haus-Meister.
Viele Menschen haben für die Stadt gearbeitet.
Sie haben in der Verwaltung von der Stadt gearbeitet.
Und sie haben in Firmen von der Stadt gearbeitet.
Es gab auch eine Telefon-Nummer für Fragen.
Die Telefon-Nummer wurde oft benutzt.
Die Menschen konnten so sehen:
Die Stadt kümmert sich um ihre Probleme.
Die Chefs von der Stadt haben sich besonders bei bestimmten Mitarbeitern bedankt.
Diese Mitarbeiter arbeiten:
- in der Stadt-Reinigung
- im Fuhramt
- im Bau-Hof.
Diese Mitarbeiter haben auch nachts und sonntags gearbeitet.
Becher und Wright sagten:
Diese Mitarbeiter haben dafür gesorgt:
Jetzt können die Menschen aus Gießen ihre Stadt wieder benutzen.
Es gibt keine Sperrungen mehr in der Stadt.
Und es ist wieder sauber.