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25.06.2026

Die Villa Leutert soll barrierefrei werden. Dafür bekommt die Villa Leutert Geld. Das steht in einem Schreiben. Das Schreiben heißt: Förderbescheid. Sozial-Ministerin Heike Hofmann gibt das Schreiben weiter.

Wir wollen mit den Kommunen zusammen arbeiten.
Dabei wollen wir inklusive Strukturen schaffen.

Heike Hofmann ist die Sozial-Ministerin von Hessen.
Heike Hofmann hat der Stadt Gießen am Donnerstag einen Brief gegeben.
In dem Brief steht:
Die Stadt Gießen bekommt 600.000 Euro.
Mit dem Geld soll die Stadt Gießen die Villa Leutert barrierefrei umbauen.
Die Villa Leutert ist ein Haus aus dem 19. Jahrhundert.
Das Haus ist denkmalgeschützt.
Das heißt:
Das Haus ist sehr alt und wichtig für die Geschichte von Deutschland.
Deshalb muss das Haus besonders gut aufbewahrt werden.

In der Villa Leutert ist das Standes-Amt von der Stadt Gießen.
Viele Menschen aus der Stadt Gießen heiraten in der Villa Leutert.
Jedes Jahr heiraten dort etwa 400 Paare.

Die Stadt Gießen bekommt das Geld für den barrierefreien Umbau von der Landesregierung von Hessen.
Das Geld ist ein Teil von einem Projekt.
Das Projekt heißt: Umsetzung der UN-Behindertenrechts-Konvention.
Die kurze Form dafür ist: UN-BRK.

Astrid Eibelshäuser hat den Brief von Heike Hofmann bekommen.
Astrid Eibelshäuser arbeitet bei der Stadt Gießen.

Ministerin Hofmann sagte:
Ich freue mich.
Wir können als Landesregierung helfen.
Alle Bürger und Bürgerinnen sollen diesen Ort benutzen können.
Dabei soll es keine Probleme geben.
Das Fachwort ist: Barriere-Freiheit.
Barriere-Freiheit hilft den Menschen.
Dann können alle Menschen in der Gesellschaft mitmachen.
Das ist uns wichtig.
Deshalb steht das auch in unserem Koalitions-Vertrag.

Die Stadt will die Villa Leutert barrierefrei machen.
Die Villa Leutert ist ein Haus.
Das Haus wurde in den Jahren 1884 und 1885 gebaut.
Seit 1983 gehört das Haus der Stadt.

In dem Haus gibt es ein Standes-Amt.
Das Standes-Amt soll barrierefrei werden.
Dafür soll es einen Aufzug geben.
Mit dem Aufzug kann man dann in alle Räume vom Standes-Amt fahren.
Zum Beispiel:

  • in den Trau-Saal
  • in die anderen Abteilungen vom Standes-Amt.

Die Toiletten sollen auch barrierefrei werden.

Es soll auch Behindertenparkplätze geben.
Die Behindertenparkplätze sollen in der Nähe von dem Aufzug sein.

Die Stadträtin Eibelshäuser ist für Hochbau und Denkmal-Schutz zuständig.
Sie sagt:
Wir haben das Projekt gut geplant.
Dabei haben wir an den Denkmal-Schutz gedacht.
Und wir haben an Barriere-Freiheit gedacht.
Das war für uns alle wichtig.
So kann man Barriere-Freiheit auch in alten Häusern machen.
Dann können viele Menschen die alten Häuser erleben.

Die Sozial-Ministerin sagt:
Die UN-BRK ist unser wichtigstes Gesetz.
Wir wollen Inklusion in allen Bereichen.
Zum Beispiel:

  • in Verwaltungsgebäuden
  • in Gemeinschaftseinrichtungen
  • auf Spiel-Plätzen.

Dafür geben wir den Kommunen Geld.
Und wir helfen den Kommunen.
So können die Kommunen Inklusion machen.

In unserer Gesellschaft gibt es immer mehr alte Menschen.
Deshalb ist Inklusion für alle Menschen wichtig.
Wir haben schon viel geschafft.
Aber es gibt noch viel zu tun.
Alle Menschen in Hessen können dabei helfen.

Infos zur UN-BRK:

Es gibt ein Gesetz für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Das Gesetz heißt: UN-Behindertenrechts-Konvention.
Die kurze Form ist: BRK.
Das Gesetz gilt in Deutschland seit dem 26. März 2009.

Hessen hat von Anfang an bei der BRK mitgemacht.
Hessen hat dafür eine Arbeits-Gruppe gemacht.
Die Arbeits-Gruppe ist im Sozial-Ministerium.
Die Arbeits-Gruppe heißt: Vereinte Nationen Behindertenrechts-Konvention.

Es gibt auch eine Anlauf-Stelle für Menschen mit Behinderung.
Die Anlauf-Stelle ist vom Sozial-Ministerium und vom Kultus-Ministerium.
Die Anlauf-Stelle ist nach Art 33 von der BRK.

Diese Sachen sind sehr wichtig für Hessen.
So kann Hessen die UN-Behindertenrechts-Konvention gut umsetzen.

Quelle: Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales

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