Scheidemann hat in Gießen Spuren und Sporen hinterlassen.
Philipp Scheidemann hat am 9. November 1918 vor dem Reichs-Tag in Berlin gesagt:
» Das Alte und Morsche, die Monarchie ist zusammengebrochen.
Es lebe das Neue!
Es lebe die Deutsche Republik! «
Damit hat er gemeint:
Die Monarchie gibt es nicht mehr.
Jetzt gibt es eine neue Regierung.
Die neue Regierung heißt: Deutsche Republik.
Viele Menschen haben sich über die neue Regierung gefreut.
Sie haben sich wie bei einer Revolution gefühlt.
Eine Revolution ist ein großer Wechsel in einem Land.
Philipp Scheidemann hat die neue Regierung ausgerufen.
Das weiß man heute noch.
Philipp Scheidemann hat auch als Journalist gearbeitet.
Das wissen nicht so viele Menschen.
Er hat in Gießen für eine Zeitung geschrieben.
Die Zeitung hieß: Mitteldeutsche Sonntags-Zeitung.
Die kurze Form ist: MSZ.
Die MSZ war eine SPD-Zeitung.
Philipp Scheidemann wollte auch Politiker werden.
Er wollte für den Wahl-Kreis von Gießen im Reichs-Tag sein.
Aber er wurde nicht gewählt.
Philipp Scheidemann hat von 1895 bis 1900 für die MSZ geschrieben.
Das Stadt-Archiv in Gießen hat jetzt 2 Jahres-Bände von der MSZ bekommen.
Ein Jahres-Band ist eine Sammlung von Zeitungen aus einem Jahr.
Eine Nachfahrin von Philipp Scheidemann hat dem Stadt-Archiv die Jahres-Bände geschenkt.
Der Historiker Prof. Walter Mühlhausen hat dabei geholfen.
Walter Mühlhausen kennt Friedrich Ebert sehr gut.
Walter Mühlhausen war früher der Chef von einer Stiftung.
Die Stiftung heißt: Reichs-Präsident-Friedrich-Ebert-Gedenk-Stätte.
Die Stiftung ist in Heidelberg.
Walter Mühlhausen kennt sich auch mit der Weimarer Republik aus.
Walter Mühlhausen schreibt gerade ein Buch über Philipp Scheidemann.
Philipp Scheidemann war 1919 Reichs-Minister-Präsident.
Das heißt: Er war Reichs-Kanzler.
Danach war er Ober-Bürgermeister in Kassel.
Walter Mühlhausen hat im Stadt-Archiv Gießen nach Infos über Philipp Scheidemann gesucht.
Er wollte mehr über die Zeit von Philipp Scheidemann an der Lahn wissen.
Aber es gab nur wenige Infos über Philipp Scheidemann im Stadt-Archiv Gießen.
Philipp Scheidemann hat für die SPD geschrieben.
Das war Ende des 19. Jahrhunderts.
Walter Mühlhausen hat sich an etwas erinnert:
Er durfte die Unterlagen von Philipp Scheidemann anschauen.
Die Unterlagen waren bei Marion Pirschel.
Marion Pirschel ist eine Nachfahrin von Philipp Scheidemann.
Walter Mühlhausen hat alte Zeitungen gefunden.
Die Zeitungen sind von der MSZ.
Die Zeitungen sind aus den Jahren 1898 und 1899.
Er hat Marion Pirschel gesagt:
Die Zeitungen sollen ins Stadt-Archiv Gießen.
Marion Pirschel hat die Zeitungen ins Stadt-Archiv geschickt.
Wahrscheinlich waren die Zeitungen von Philipp Scheidemann selbst.
Denn auf den Zeitungen steht sein Name.
Prof. Mühlhausen hat der Stadt geholfen.
Jetzt hat die Stadt einen Splitter-Nachlass von Scheidemann.
Ein Splitter-Nachlass ist eine Sammlung von Sachen.
Die Sachen sind von einer bestimmten Person.
Die Sachen sind für die Geschichte wichtig.
Scheidemann hat in den letzten 5 Jahren vom 19. Jahrhundert in Gießen gearbeitet.
Das heißt: Er hat von 1895 bis 1900 in Gießen gearbeitet.
In dem Splitter-Nachlass ist ein Buch.
Das Buch ist ein MSZ-Jahres-Band für 1898.
Ein MSZ-Jahres-Band ist ein Buch über ein Jahr.
Das Buch ist das einzige Buch über das Jahr 1898.
Die Universitäts-Bibliothek Gießen hat eine Internet-Seite.
Die Internet-Seite heißt: Digitale Giessener Sammlungen.
Auf der Internet-Seite gibt es Bücher über die Jahre 1899 bis 1906.
Aber es gibt keine Bücher über das Jahr 1898.
Scheidemann hat die Republik ausgerufen.
Das heißt:
Er hat gesagt:
Deutschland soll eine Republik sein.
Er hat das in Gießen gemacht.
Der Splitter-Nachlass von Scheidemann ist wichtig für Gießen.
In dem Splitter-Nachlass sind Bücher über die Geschichte von Gießen.
Die Bücher sind wichtig für die Forschung.
Am 9. November 1918 hat Philipp Scheidemann gesagt:
» Die Monarchie ist kaputt.
Es lebe das Neue!
Es lebe die Deutsche Republik! «
Philipp Scheidemann war der Chef von der SPD.
Die SPD ist eine Partei.
Der Historiker Mühlhausen glaubt nicht:
Philipp Scheidemann hat das wirklich gesagt.
Es gibt keine Beweise dafür.
Aber es gibt eine Ton-Aufnahme von später.
Der Auftritt von Philipp Scheidemann in Berlin war sehr wichtig für die Demokratie in Deutschland.
Philipp Scheidemann hat früher eine Zeitung gemacht.
Die Zeitung hieß: Sonntags-Zeitung.
Die Zeitung gibt es jetzt im Archiv von der Stadt Gießen.
Die Zeitung ist von den Jahren 1898 und 1899.
Sie wollen die Zeitung anschauen?
Dann können Sie einen Termin mit dem Stadt-Archiv ausmachen.
Die E-Mail-Adresse vom Stadt-Archiv ist: stadtarchiv@giessen.de.