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20.05.2026

Es soll einen Schutz vor der Afrikanischen Schweine-Pest geben. Dafür wird weiter geplant.

Veterinäramt spricht mit den Städten

Vielleicht kann es die Afrikanische Schweine-Pest im Landkreis Gießen geben.
Die kurze Form für Afrikanische Schweine-Pest ist: ASP.
Die Afrikanische Schweine-Pest ist eine Krankheit.
Die Krankheit ist schlimm für Schweine.
Das Veterinär-Amt vom Landkreis Gießen macht einen Plan für die Afrikanische Schweine-Pest.
Und die Städte und Gemeinden vom Landkreis Gießen machen einen Plan.

Es gab eine Veranstaltung mit Infos.
Bei der Veranstaltung ging es um Sammel-Stellen für tote Tiere.
Wie bereitet man die Sammel-Stellen vor?
Und wie macht man die Sammel-Stellen?
Darüber hat man bei der Veranstaltung gesprochen.

Das Veterinär-Amt hat sich schon vorher mit den Städten und Gemeinden getroffen.

Im Landkreis Gießen gibt es bisher keine Afrikanische Schweine-Pest.
Die kurze Form ist: ASP.
Deshalb gibt es auch keine Verbote.
Vielleicht gibt es die ASP aber bald im Landkreis Gießen.
Dann wird der Landkreis Gießen zu einer Sperr-Zone.
Dann muss man bestimmte Sachen machen.
Zum Beispiel:
Man muss Sammel-Stellen für tote Tiere einrichten.

In manchen Landkreisen gab es schon eine Tierseuche bei Wild-Schweinen.
Die Tierseuche heißt: ASP.
Diese Landkreise haben Erfahrungen mit den Sammel-Stellen.

Vor rund 2 Jahren hat man in Hessen zum ersten Mal ASP gefunden.
Das war bei einem Wild-Schwein im Landkreis Groß-Gerau.
Dann hat man ASP auch in anderen Regionen gefunden.
Zum Beispiel:

  • in Südhessen
  • in Rheinland-Pfalz.

In Südhessen waren auch Schweine-Haltungen betroffen.
Man hat viel gegen die Krankheit gemacht.
Die Krankheit sollte sich nicht weiter ausbreiten.

Vor rund einem Jahr hat man ASP auch in Nordrhein-Westfalen gefunden.
Deshalb gab es Einschränkungen in bestimmten Landkreisen in Hessen.
Die Landkreise sind:

  • Lahn-Dill
  • Marburg-Biedenkopf
  • Waldeck-Frankenberg.

ASP ist für Menschen nicht gefährlich.
Aber die Krankheit ist für Tiere sehr gefährlich.
Die Tiere sterben fast immer an der Krankheit.
Und die Tiere haben dabei große Schmerzen.
Die Krankheit ist auch schlecht für die Wirtschaft.

Das Veterinär-Amt hat sich bei vielen Menschen bedankt.
Diese Menschen arbeiten in den Kommunen.
Und sie arbeiten an anderen Stellen.
Sie haben alle bei den Planungen mitgemacht.

Christian Zuckermann ist Dezernent für Veterinär-Wesen im Landkreis Gießen.
Er sagt:
In Südhessen gab es eine Tierseuche.
Die Tierseuche kam über Nacht.
Und die Tierseuche hat viele Jahre gedauert.

Wir müssen uns gut vorbereiten.
Dafür müssen viele Menschen zusammen arbeiten.
Zum Beispiel:

  • der Kreis
  • die Kommunen
  • Jäger und Jägerinnen
  • Landwirte und Landwirtinnen
  • Förster und Försterinnen
  • andere Menschen.

Lassen Sie keinen Müll in der Natur!

Das Veterinär-Amt erinnert die Menschen daran:
Man darf keinen Müll in der Natur lassen.
Das gilt besonders für Essens-Reste.
Vielleicht machen Sie einen Ausflug in die Natur.
Oder Sie machen eine Wanderung.
Dann müssen Sie Ihren Müll mitnehmen.
Oder Sie werfen den Müll in einen Müll-Eimer.

Warum ist das wichtig?
Vielleicht essen Wild-Schweine den Müll.
Dann können sich die Wild-Schweine mit ASP anstecken.
ASP ist ein Virus.
Der Virus kann sehr lange im Fleisch bleiben.
Der Virus kann auch sehr lange in Wurst bleiben.

Das ist auch wichtig für Reisende im Fern-Verkehr an Rast-Plätzen.
Manche Menschen bringen Fleisch und Wurst aus Osteuropa und Südosteuropa mit.
Dort gibt es die ASP oft.
Die ASP kann in dem Fleisch und der Wurst sein.
Das ist gefährlich.
Deshalb darf man das Fleisch und die Wurst nicht in der Natur wegwerfen.
Das Veterinär-Amt erinnert die Menschen daran.
Das Veterinär-Amt ist eine Behörde.
Die Mitarbeiter kümmern sich um die Gesundheit von Tieren.
Das Veterinär-Amt hat Plakate an vielen Parkplätzen und Wanderstrecken.
Auf den Plakaten steht:
Sie dürfen das Fleisch und die Wurst nicht in der Natur wegwerfen.

Tote Wildschweine beim Amt melden

Sie finden ein totes Wild-Schwein?
Vielleicht machen Sie gerade einen Spaziergang.
Oder Sie machen eine Wanderung.
Und Sie finden das tote Wild-Schwein im Wald oder auf dem Feld.
Dann müssen Sie das dem Veterinär-Amt sagen.
Das Veterinär-Amt ist ein Amt für Tiere.
Wo haben Sie das tote Wild-Schwein gefunden?
Das müssen Sie genau sagen.
Am besten geben Sie die Geo-Koordinaten an.
Die Geo-Koordinaten zeigen den genauen Ort.

Sie können auch auf die Internet-Seite https://tierfund-kataster.de gehen.
Dort können Sie den Fund in ganz Deutschland melden.

Das Hessische Ministerium hat viele Infos über ASP.
Die Infos sind auf der Internet-Seite:
www.schweinepest.hessen.de

Sie können das Veterinär-Amt vom Landkreis Gießen anrufen.
Die Telefonnummer ist: 06419390-6200.
Sie können dem Veterinär-Amt auch eine E-Mail schreiben.
Die E-Mail-Adresse ist:
poststelle.avv@lkgi.de

Quelle: Landkreis Gießen

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