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23.10.2026

Blaulicht rund um Biomedizinisches Forschungszentrum: Nur eine Übung, aber eine wichtige

Feuerwehren, Rettungsdienst und weitere Beteiligte trainieren am Biomedizinischen Forschungszentrum Seltersberg in Gießen Umgang mit Gentechnik-Notfallplan

Viel Blaulicht, Feuerwehrwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge, Einsatzkräfte in Schutzanzügen:
Was sich am Freitag, 23. Oktober, zwischen 17 und 19 Uhr am Biomedizinischen Forschungszentrum Seltersberg der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) in der Schubertstraße in Gießen abspielt, ist nur eine Übung. Veranlasst wurde sie vom Gentechnik-Dezernat des Regierungspräsidiums Gießen. Ziel ist vor allem, den Umgang mit dem Gentechnik-Notfallplan und damit die Zusammenarbeit der Behörden und Einsatzkräfte in sogenannten „Biologischen Gefahrenlagen“ zu üben. Das Biomedizinische Forschungszentrum ist dafür ein idealer Schauplatz. Als Forschungs- und Lehrzentrum befinden sich hier modernste Labore und Forschungsinfrastrukturen, die unter der Aufsicht des Regierungspräsidiums Gießen stehen.

Insgesamt sind bis zu 150 Einsatzkräfte sowie weitere Personen wie Komparsen beteiligt. In der groß angelegten Übung sollen in erster Linie die Abläufe eines Ernstfalls in einem Labor, in dem mit Gentechnik gearbeitet wird, trainiert werden. Wird entsprechend der Vorgaben des Notfallplans alarmiert? Werden alle erforderlichen Personen und Institutionen erreicht? Arbeiten alle Beteiligten – von Feuerwehr über Rettungsdienst bis hin zur Universität – konstruktiv zusammen? Wird die Lage gut bewältigt? Diese und andere Fragen gilt es bei der Übung zu klären. Die Übung wurde vom Gentechnik-Dezernat mit der Berufsfeuerwehr Gießen und dem Landkreis Gießen als Träger des Rettungsdienstes sowie mit Unterstützung der JLU vorbereitet.

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