Neuer Plan und Regeln für Haushalt 2027
Die Stadt Gießen macht einen Plan für das Jahr 2027.
In dem Plan steht:
- Wie viel Geld hat die Stadt?
- Wofür will die Stadt das Geld ausgeben?
Der Plan heißt: Haushalt.
Der Plan ist noch nicht fertig.
Die Stadtverordneten wollten den Plan im Dezember 2027 fertig machen.
Jetzt wollen sie den Plan erst im Februar 2027 fertig machen.
Das Regierungspräsidium Gießen hat gesagt:
So ist der Plan gut.
Deshalb will die Stadtverordneten den Plan jetzt ändern.
Alexander Wright ist der Bürgermeister von der Stadt.
Und Alexander Wright ist der Kämmerer von der Stadt.
Der Kämmerer kümmert sich um das Geld von der Stadt.
Alexander Wright sagt:
Wir wollen einen Haushalt machen.
Der Haushalt soll genehmigungsfähig sein.
Das heißt:
Der Haushalt soll richtig sein.
Dann kann man den Haushalt erlauben.
Deshalb müssen wir auf diese Hinweise aufpassen.
Wir müssen nochmal an dem Haushalt arbeiten.
Der Kämmerer sagt:
Der Haushaltsentwurf muss anders gemacht werden.
Der Haushaltsentwurf ist ein Plan für das Geld von der Stadt.
Der Haushaltsentwurf sollte in einer Woche fertig sein.
Aber jetzt muss man viel ändern.
Die Kommunal-Aufsicht hat den Haushaltsentwurf geprüft.
Die Kommunal-Aufsicht ist eine Behörde.
Die Kommunal-Aufsicht hat gesagt:
3 Sachen müssen anders gemacht werden.
Die Kommunal-Aufsicht hat mit der Stadt über den Haushaltsentwurf gesprochen.
Das macht die Kommunal-Aufsicht immer so.
Die Kommunal-Aufsicht hat dann einen Brief geschrieben.
In dem Brief steht:
Die Stadt muss mehr tun.
Die Stadt soll schnell wieder einen Haushaltsausgleich haben.
Das heißt:
Die Stadt soll nicht mehr Geld ausgeben als sie hat.
Dafür soll die Stadt verschiedene Sachen machen:
- Die Stadt soll weniger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben.
- Die Stadt soll weniger Geld für das Investitions-Programm ausgeben.
- Die Stadt soll mehr Steuern verlangen.
Zum Beispiel:
- Grund-Steuer B.
Die Aufsicht sagt:
Die Stadt muss die Grund-Steuer B erhöhen.
Das ist die einzige Möglichkeit.
Die Stadt kann nicht genug Geld sparen.
Die Aufsicht sagt auch:
Wie viel muss die Stadt die Grund-Steuer B erhöhen?
Jetzt bezahlt jede Person in der Stadt etwa 230 Euro Grund-Steuer B.
In anderen Städten in Hessen bezahlen die Menschen bis zu 650 Euro Grund-Steuer B.
Die Stadt könnte den Hebesatz für die Grund-Steuer B ändern.
Der Hebesatz ist jetzt bei 626 Punkten.
Der Hebesatz könnte auf 1050 Punkte erhöht werden.
Dann müsste jede Person in der Stadt etwa 380 Euro Grund-Steuer B bezahlen.
Dann hätte die Stadt etwa 13 Millionen Euro mehr Geld.
Der Stadt-Kämmerer Wright will den Haushaltsentwurf ändern.
Dafür braucht er viele Rechnungen.
Er weiß:
Die Steuern reichen nicht.
Man muss auch andere Sachen ändern.
Zum Beispiel:
- Man muss weniger Geld für Sachen ausgeben.
- Man muss weniger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben.
- Man muss weniger Leistungen bezahlen.
Die Stadt bekommt weniger Geld.
Zum Beispiel durch weniger Steuern von Firmen.
Aber die Stadt will nicht einfach alles teurer machen für die Bürger und Bürgerinnen.
Das Leben ist schon teurer geworden.
Und immer mehr Menschen können sich kein gutes Leben mehr leisten.
Das soll nicht so sein.
Eine gute Stadt hat:
- gute Schulen
- gute Kitas
- gute Straßen und Plätze
- gute Angebote für Kultur, Freizeit, Erholung und Sport.
Dafür braucht die Stadt Geld.
Deshalb müssen die Steuern höher werden.
Aber die Stadt muss auch sparen.
Das wird schwer.
Und es wird lange dauern.
Es wird nicht mit dem Haushalt 2027 fertig sein.
Danach muss es weitergehen.
Aber es lohnt sich.
Alle müssen mitmachen.
Dann kann es klappen.