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06.11.2025

Mitmachaktion: Sichtbarmachen - soziale Orte in Gießen und Wetzlar Ausstellung im Rathaus Gießen

Am Freitag, 14.11.2025, um 17 Uhr findet im Atrium des Rathauses Gießen die Vernissage zur Ausstellung "Sichtbarmachen - soziale Orte in Gießen und Wetzlar" statt. 

In der Ausstellung werden die Ergebnisse eines gemeinsamen Kulturprojektes der Arbeitsloseninitiative Gießen e. V. und Arbeitsloseninitiative im Lahn-Dill-Kreis (WALI) e. V. präsentiert.

Zu sehen sind Plakate mit Fotografien aus Gießen und Wetzlar. Rund 50 Erwerbslose erkundeten ihre Städte auf der Suche nach Sozialen Orten. Wo findet jenseits offizieller Einrichtungen gegenseitige Unterstützung statt? Welche Orte geben ihnen Ruhe oder Kraft? Daraus entstanden 28 Plakate, die bis 28.11.25 im Rathaus zu sehen sind.

Menschen, die in Gießen oder Wetzlar leben, arbeiten oder sich aufhalten, sind eingeladen, ein Foto „ihres“ sozialen Ortes einzureichen. Wo erleben Sie soziale Momente in Gießen oder Wetzlar jenseits offizieller Einrichtungen? Schicken Sie Ihren sozialen Ort in Gießen oder Wetzlar mit einem Foto und einer kurzen Beschreibung (maximal 1 Satz) an: info@ali-giessen.de oder bringen Sie ihr Foto mit zur Vernissage. Auch diese Fotos werden bei der Ausstellung neben den 28 Plakaten zu sehen sein. Weitere Infos: https://ali-giessen.de

Das Projekt und die Ausstellung werden ermöglicht durch die Förderung des Kulturfonds Gießen-Wetzlar.

Zur Entstehung der Ausstellung:

50 Erwerbslose gingen in Gießen und Wetzlar mit der Kamera auf die Suche nach sozialen Orten: Wo findet jenseits offizieller Einrichtungen gegenseitige Unterstützung statt? Wo treffen sich Menschen und helfen sich untereinander weiter, auch in schwierigen Lebenslagen? Welche Orte geben ihnen Ruhe oder Kraft?

Die Teilnehmenden hielten Orte, Menschen und Situationen fest, entwickelten Szenen und stellten sie fotografisch dar. Sie brachten ihre Sicht „von unten“ auf die Stadt in die Fotomotive ein. Aus über 2000 Fotos entstanden so 28 Plakate.

Sie trafen dabei auch Menschen, die sich an diesen Plätzen aufhielten und befragten sie. Die so gesammelten O-Töne wurden als Texte für die Plakate verarbeitet. Alle Plakate sind somit Gemeinschaftswerke von Darstellenden, Fotografierenden und Menschen, die Aussagen über den Ort getroffen haben.

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