Mit jedem Stein kommt ein Name zurück. Gießen bekommt 6 neue Stolpersteine.
In Gießen gibt es 6 neue Stolpersteine.
Die Stolpersteine erinnern an Menschen.
Die Menschen sind Opfer von den Nazis.
Die Nazis haben die Menschen verfolgt.
Seit 2008 gibt es in Gießen Stolpersteine.
Die neuen Stolpersteine sind an 4 Orten in der Stadt:
- im Asterweg 34
- in der Johannesstraße 15
- An der Johanneskirche 6
- in der Henriette-Fürth-Straße 28.
Die neuen Stolpersteine sind für: - Berta Strauß
- Max und Nanni Hammerschlag
- Arthur und Meta Dreyfuß
- Hedwig Kersten.
Mit den neuen Steinen gibt es jetzt 240 Stolpersteine in Gießen.
Die Schüler und Schülerinnen von der Sophie-Scholl-Schule Gießen waren besonders wichtig.
Die Schüler und Schülerinnen sind in der Jahrgangsstufe 10.
Sie haben im Unterricht über die Opfer gelernt.
Der Unterricht war in Religion und Ethik.
Die Lehrerinnen von dem Unterricht heißen:
- Patricia Wagenbach
- Anna Zimmermann.
Die Schüler und Schülerinnen haben viel über die Lebens-Geschichten von den Opfern gelernt.
Sie wurden von verschiedenen Personen begleitet.
Zum Beispiel:
- Astrid Wolf-Wegner
Sie ist Mitglied vom Schulleitungs-Team. - Dr. Petra Zimmermann
Sie ist GL-Lehrerin.
An den Gedenk-Orten haben die Schüler und Schülerinnen über die Opfer gesprochen.
An jedem Stein haben sie weiße Rosen hingelegt.
Eine Schülerin hat auch einen Poetry-Slam über Berta Strauß gemacht.
Poetry-Slam ist ein englisches Wort.
Es heißt: Gedicht-Wettbewerb.
Die Schülerin hat das Gedicht selbst geschrieben.
Das war ein besonderer Beitrag.
Denn es gibt nur wenige Infos über das Leben von Berta Strauß.
Frau Wolf-Wegner fand den Beitrag sehr gut.
Sie sagte:
Die Schüler und Schülerinnen haben heute Verantwortung übernommen.
Sie haben nicht nur Biografien vorgetragen.
Sie haben den Menschen ein Gesicht gegeben.
Frank-Tilo Becher ist der Ober-Bürgermeister von Gießen.
Er war an der Station in der Johannesstraße 15.
Frank-Tilo Becher sagte:
Mit jedem Stolperstein kommt ein Name zurück.
Die Menschen haben hier gelebt.
Sie waren Nachbarn, Kollegen oder Mitschüler.
Wir erinnern uns an die Menschen.
Das ist die Stärke von dem Projekt.
Frank-Tilo Becher sagte auch:
Die Menschen-Würde ist nicht selbstverständlich.
Menschen-Würde heißt:
Alle Menschen sollen gleich behandelt werden.
Und alle Menschen sollen gut behandelt werden.
Ausgrenzung passiert nicht plötzlich.
Ausgrenzung passiert langsam.
Deshalb muss jede Generation Verantwortung übernehmen.
Die Koordinierungsgruppe Stolpersteine hat die Veranstaltung organisiert.
Die Mitglieder von der Gruppe arbeiten ehrenamtlich.
Das heißt:
Sie bekommen kein Geld für ihre Arbeit.
Die Mitglieder von der Gruppe sind:
- Christel Buseck
- Ursula Schroeter
- Pfarrer Dr. Gabriel Brand.
Die Gruppe gibt es schon seit vielen Jahren in Gießen.
Christel Buseck hat den Schülern und Schülerinnen gedankt.
Die Schüler und Schülerinnen haben an ihrem letzten Schultag mitgemacht.
Und sie haben an dem Tag auch ihre Abschluss-Feier gemacht.
Sie haben die Geschichten von den Opfern vorgelesen.
Das war toll und nicht selbstverständlich.
Das Tiefbau-Amt von der Stadt Gießen hat die Steine in den Boden gemacht.
Der Künstler Gunter Demnig hat die Stolpersteine gemacht.
Die Stolpersteine sind das größte Mahnmal auf der Welt.
Ein Mahnmal erinnert an etwas Schlimmes aus der Vergangenheit.
Es soll zeigen:
So etwas darf nicht wieder passieren.
2027 sollen noch mehr Stolpersteine in den Boden gemacht werden.
Alle bisherigen Verlegungen sind auf einer Internet-Seite.
Die Internet-Seite heißt: Stolpersteine in Gießen
Quelle: Lebenshilfe Gießen e.V.