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29.01.2026

Misteln sind eine bestimmte Pflanze. Misteln sind gefährlich für Streuobstwiesen.

Infos zur Rettung unserer Kulturlandschaft

Mistel-Zweige sind eine Pflanze.
Mistel-Zweige sind immer grün.
Miraculix ist eine Figur aus einer Geschichte.
Miraculix macht Zauber-Tränke.
Dafür braucht er Mistel-Zweige.
Man sagt:
Küssen sich 2 Menschen unter Mistelzweigen?
Dann bleiben sie für immer zusammen.
Deshalb benutzen viele Menschen Mistel-Zweige als Deko im Winter.

Die Mistel-Zweige sind aber auch gefährlich für Streuobstwiesen.
Streuobstwiesen sind Wiesen mit verschiedenen Obstbäumen.
Auf Streuobstwiesen leben bis zu 5.000 verschiedene Tiere und Pflanzen.

Die Mistel ist eine Pflanze.
Die Mistel macht Probleme.

Misteln sind Pflanzen.
Misteln leben von anderen Pflanzen.
Die Misteln nehmen das Wasser und die Nährstoffe von den anderen Pflanzen.
Die anderen Pflanzen heißen: Wirts-Pflanzen.
Die Wirts-Pflanzen sind oft Apfelbäume.

Andreas Baumann ist der Leiter vom Streuobst-Wiesen-Zentrum Hessen.
Andreas Baumann sagt:
Im Sommer wird es immer heißer und trockener.
Das ist wegen dem Klima-Wandel.
Deshalb sind die Misteln ein Problem für die Bäume.
Die Misteln machen die Bäume schwächer.
Vielleicht sterben die Bäume deshalb.

Im Winter gibt es noch ein Problem mit den Misteln:
Die Misteln sind schwer.
Deshalb brechen die Äste von den Bäumen schneller ab.
Dann gibt es offene Stellen an den Ästen.
Durch die offenen Stellen können Pilze in den Baum kommen.
Und andere Sachen, von denen der Baum krank wird.

Misteln sind wichtig für die Natur.
Aber Misteln sind schlecht für Obstbäume.
Deshalb sollte man Misteln aus Obstbäumen wegmachen.

Viele verschiedene Sachen machen.

Der DVL Hessen und das Streuobst-Wiesen-Zentrum Hessen wollen zusammen eine Info-Kampagne machen.
Die Info-Kampagne soll zeigen:
Misteln sind gefährlich für Bäume.
Dietmar Simmering sagt:
Die Landschaftspflegeverbände in Hessen machen viel für die Streuobstwiesen.
Zum Beispiel:

  • Sie wollen die Streuobstwiesen erhalten.
  • Sie wollen die Misteln bekämpfen.

Das soll jeder sehen können.
Dietmar Simmering ist der Leiter von der Koordinierungsstelle Hessen vom Deutschen Verband für Landschafts-Pflege.
Die kurze Form ist: DVL.

Der DVL wird in den nächsten Wochen auf seinen Social-Media-Kanälen über die Arbeit von den Landschaftspflegeverbänden berichten.
Die Social-Media-Kanäle sind:

Ein Mythos ist falsch.
Ein Mythos ist eine Geschichte.

The myth of natural protection.

Andreas Baumann sagt:
Viele Menschen glauben:
Misteln sind geschützt.
Das ist falsch.
Man darf Misteln das ganze Jahr aus den Bäumen nehmen.
Man will Misteln verkaufen?
Dann braucht man eine Erlaubnis von der Natur-Schutz-Behörde.

Früher gab es weniger Misteln.
Vielleicht denken deshalb viele Menschen:
Misteln sind selten.
Aber in den letzten Jahren gibt es immer mehr Misteln in Deutschland.
Auch in Hessen gibt es immer mehr Misteln.
Es gibt viele Misteln in den Streuobstwiesen.
Das heißt:
Die Menschen kümmern sich nicht mehr so gut um die Streuobstwiesen.
Man muss die Misteln oft wegmachen.
Dann können die Misteln keine Samen machen.
Aber heute machen nicht alle Menschen die Misteln weg.
Deshalb gibt es immer mehr Misteln.

Auch andere Bäume sind betroffen.

Das Wetter ändert sich.
Das ist auch wichtig für die Misteln.
Es gibt viele verschiedene Misteln.
Aber nur eine Mistel geht auf Obstbäume.
Die Mistel heißt: Laub-Holz-Mistel.
Der Fach-Name ist: Viscum album.
Die Laub-Holz-Mistel geht vor allem auf Apfelbäume.
Manchmal geht sie auch auf Birnbäume.
Kirschen und Zwetschgen haben keine Probleme mit der Laub-Holz-Mistel.

Die Laub-Holz-Mistel wächst auf Obstbäumen.
Aber sie wächst auch auf anderen Bäumen.
Zum Beispiel:

  • auf Pappeln und Weiden in der Nähe von Wasser
  • auf Ahorn-Bäumen und Linden in der Nähe von Wäldern oder Feldern.

Die Misteln wachsen immer mehr.
Das liegt an den warmen Temperaturen.
Die Misteln können bei den Temperaturen besser wachsen.

Dietmar Simmering sagt:
"Es gibt immer mehr Misteln in den Städten.
Die Misteln sind zum Beispiel:

  • in Parks
  • auf Friedhöfen
  • auf Wiesen.

Das haben die Landschaftspflegeverbände in Hessen herausgefunden.
Die Misteln verbreiten sich von den Bäumen aus immer weiter.
Und die Misteln gehen auch auf die Obstbäume."

How do mistletoes live?

Vögel fressen die Samen von Misteln.
Die Vögel heißen zum Beispiel:

  • Mistel-Drossel
  • Mönchs-Gras-Mücke.

Die Samen von Misteln sind weiß und klebrig.
Deshalb bleiben die Samen am Schnabel von den Vögeln hängen.
Die Vögel streifen die Samen dann an anderen Bäumen ab.
So kommen die Samen an andere Bäume.

Manchmal fressen die Vögel die Samen auch.
Die Vögel können die Samen aber nicht verdauen.
Deshalb scheiden sie die Samen wieder aus.

Die Mistel ist eine Pflanze.
Die Mistel wächst auf Bäumen.
Die Mistel hat Samen.
Die Samen sind in der Rinde von dem Baum.
Aus den Samen wächst die Mistel.
Die Mistel hat eine Haftscheibe.
Mit der Haftscheibe hält sich die Mistel an der Rinde von dem Baum fest.
Dann wächst die Mistel in die Rinde von dem Baum hinein.
Dafür benutzt die Mistel einen Keil.
Der Keil macht ein Loch in die Rinde von dem Baum.
Dann kann die Mistel in das Loch hineinwachsen.

Die Mistel hat einen Saug-Fort-Satz.
Das Fachwort ist: Haustorium.
Mit dem Saug-Fort-Satz kann die Mistel Wasser und Nährstoffe aus dem Baum holen.

Die Mistel wächst immer weiter in den Baum hinein.
Dafür macht sie neue Wurzeln in den Baum hinein.

Wir müssen etwas tun.
Wir müssen unsere Kultur-Landschaft behalten.

Die Laub-Holz-Mistel ist eine Pflanze.
Die Laub-Holz-Mistel wächst auf Bäumen.
Die Laub-Holz-Mistel ist gefährlich für die Bäume.
Deshalb muss man die Laub-Holz-Mistel von den Bäumen wegmachen.
Das muss jeder machen.
Nur so kann man die Streuobstwiesen retten.
Auf den Streuobstwiesen wachsen viele verschiedene Bäume.
Und es gibt viele verschiedene Tiere auf den Streuobstwiesen.

Sie haben Fragen?
Oder Sie wollen mehr Infos?
Dann können Sie das SZH und den DVL fragen.

Über das Streuobst-Wiesen-Zentrum Hessen
Die kurze Form ist: SZH.

Das SZH ist eine Einrichtung in Flörsheim am Main.
Die Einrichtung berät Menschen in Hessen.
Und die Einrichtung bringt Menschen zusammen.
Die Menschen interessieren sich für Streuobstwiesen.
Streuobstwiesen sind Wiesen mit verschiedenen Obstbäumen.
Die Einrichtung erklärt den Menschen:
Warum sind Streuobstwiesen wichtig für die Natur?
Und die Einrichtung hilft bei Projekten zu Streuobstwiesen.
So sollen mehr Menschen verstehen:
Streuobstwiesen sind wichtig.

Das Projekt bekommt Geld vom Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Wein-Bau, Forsten, Jagd und Heimat.
Die kurze Form ist: HMLU.
Der Landschafts-Pflege-Verband Main-Taunus-Kreis organisiert das Projekt.

Infos über den DVL Hessen:

Der Deutsche Verband für Landschafts-Pflege e. V. ist ein Verein.
Die kurze Form ist: DVL.
Der DVL ist ein Dach-Verband.
Das heißt:
Der DVL ist der Chef von mehreren Vereinen.
Die Vereine heißen: Landschaftspflegeverbände.

In Hessen gibt es eine Stelle vom DVL.
Die Stelle heißt: DVL-Koordinierungsstelle Hessen.
Die Stelle hilft den Landschaftspflegeverbänden in Hessen.
Und die Stelle hilft den Mitgliedern von den Landschaftspflegeverbänden.
Es gibt 18 Landschaftspflegeverbände in Hessen.
Das HMLU hilft der DVL-Koordinierungsstelle Hessen.

Kontakt:

Andreas Baumann
Projekt-Leitung
Streuobst-Wiesen-Zentrum Hessen
andreas.baumann@streuobstzentrum-hessen.de
061453557698
https://streuobstzentrum-hessen.de

Dr. Dietmar Simmering
Landes-Koordinator
Deutscher Verband für Landschafts-Pflege (DVL) e.V.
Koordinierungsstelle Hessen
d.simmering@dvl.org
06408 / 96978-28
https://www.hessen.dvl.org/

Quelle: Deutscher Verband für Landschaftspflege (DVL) e.V.; Streuobstwiesenzentrum Hessen

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