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15.01.2026

Kongress-Halle Gießen: Ein Ort für Veranstaltungen in der Zukunft. Und ein Ort zum Erinnern.

Stadt plant neues Foyer und Gedenkort

Die Kongress-Halle in Gießen wird neu gebaut.
Die Kongress-Halle soll:

  • offen sein
  • modern sein
  • für viele Sachen benutzt werden können.

Die Kongress-Halle soll ein Ort für Veranstaltungen in der Stadt sein.
Und die Kongress-Halle soll an die Geschichte von den Juden in Gießen erinnern.
Der nächste Teil von dem Bau ist:

  • ein größerer Eingang
  • ein neuer Platz vor der Kongress-Halle
  • eine neue Außen-Anlage
  • ein Ort zum Erinnern an die alte Synagoge.

Die Synagoge war eine Kirche von den Juden.
So verbindet man:

  • Architektur
  • Stadt-Geschichte
  • Gegenwart.

Astrid Eibelshäuser ist Stadträtin.
Sie sagt:
Die Kongress-Halle ist aus den 1960er Jahren.
Und die Kongress-Halle ist ein wichtiger Ort für Veranstaltungen in Gießen.
Wir wollen die Kongress-Halle neu machen.
Sie soll besser werden.
Aber man soll auch noch die Geschichte von der Kongress-Halle sehen können.
Die Stadt Gießen hat eine Versammlung am 12. Januar 2026.
Bei der Versammlung geht es um den zweiten Teil von dem Bau.
Zum Beispiel:

  • Wie soll der zweite Teil von dem Bau gemacht werden?
  • Wie viel Geld gibt es für den zweiten Teil von dem Bau?

Es gibt Probleme bei dem Bau.
Zum Beispiel:

  • Man hat alte Mauern gefunden.
    Deshalb muss man den Plan ändern.
  • Es gibt Regeln zum Denkmal-Schutz.
    Deshalb muss man den Plan ändern.

Im Jahr 2022 haben Bau-Arbeiter Reste von einer Synagoge gefunden.
Die Synagoge wurde im Jahr 1938 zerstört.
Das war während der Novemberpogrome.
Fach-Leute haben die Mauern von der Synagoge gesichert.
Und die Fach-Leute haben die Mauern wieder zugedeckt.
Man hat früh entschieden:
Dieser Ort soll ein Gedenk-Ort werden.
Der Gedenk-Ort soll für alle Menschen zugänglich sein.
Eibelshäuser sagt:
Der Fund von der Synagoge hat das Projekt stark verändert.
Die Arbeit ist schwieriger geworden.
Aber wir können jetzt das jüdische Leben und seine Geschichte zeigen.
Neben dem Haupt-Eingang von der Kongress-Halle soll ein Gedenk-Ort entstehen.
Dort sollen zum Beispiel die früheren Gebets-Bänke von der Synagoge nachgebaut werden.
Der Gedenk-Ort wird offen zugänglich sein.

Der zweite Bau-Abschnitt ist jetzt viel größer als geplant.
Es gibt ein neues Foyer.
Ein Foyer ist ein Eingangs-Bereich.
Und es gibt einen Erinnerungs-Ort.
Der Vorplatz und die Außen-Flächen werden auch neu gemacht.
Die Arbeit ist besonders schwierig.
Das ganze Gebiet steht unter Denkmal-Schutz.
Unter dem Boden sind viele Leitungen.
Und es sind alte Tank-Anlagen im Boden.
Die Wurzeln von großen Bäumen mussten freigelegt werden.
Freilegen heißt:
Man muss die Wurzeln aus dem Boden holen.
Die Wurzeln mussten auch geschützt werden.
Auch der neue Teil vom Gebäude musste neu geplant werden.
Eibelshäuser erklärt:
Wir konnten nicht wie geplant in den Boden gehen.
Wir mussten die Pfahl-Gründung neu planen.
Seit dem letzten Sommer wird auf dem Vorplatz wieder gearbeitet.
Als nächstes wird die Boden-Platte gemacht.
Dieser Bau-Abschnitt soll Anfang 2027 fertig sein.

Der zweite Teil von der Bau-Stelle kostet mehr Geld.
Für den zweiten Teil von der Bau-Stelle wollte die Stadt zuerst 2 Millionen Euro ausgeben.
Jetzt rechnet die Stadt mit 6 Millionen Euro.
Davon hat die Stadt schon 2,4 Millionen Euro ausgegeben.

Die Stadtverordneten haben einen Plan gemacht.
Der Plan heißt: Magistrats-Vorlage.
In dem Plan steht:
So soll man die Synagoge umbauen.
Der Umbau hat 4 Teile.
Die Teile heißen: Bau-Abschnitte A bis D.
Im Bau-Abschnitt A sind viele wichtige Sachen.
Zum Beispiel:

  • Brand-Schutz
    Das heißt: Es soll kein Feuer geben.
  • Flucht-Wege
    Das heißt: Man soll schnell aus dem Haus raus können.
  • Rettungswege
    Das heißt: Man soll schnell in das Haus rein können.
  • Technik für das Haus.

Es gibt auch neue Sachen im Bau-Abschnitt A.
Zum Beispiel:

  • neue Räume für Veranstaltungen
    Die Räume waren früher ein Restaurant.
  • neue Seminar-Räume
  • ein neuer Eingang
  • barrierefreie Toiletten
  • eine Wand mit Infos über die Geschichte von der Synagoge.

Der Bau-Abschnitt A kostet 13,3 Millionen Euro.
Die Stadtverordneten müssen jetzt über den Plan entscheiden.

Wie soll die Sanierung weitergehen?
Das will man später entscheiden.

Die Bau-Arbeiten sollen langsam gemacht werden.
Dabei soll das Theater weiter offen sein.
Manche Sachen sind schon fertig.
Zum Beispiel:

  • neue Stühle
  • neuer Boden
  • neue Wände
  • neuer Aufzug.

Und es gibt schon erste Arbeiten im Restaurant.

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