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22.10.2026

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Das Büro für Frauen und Gleichberechtigung stellt neues Veranstaltungsprogramm vor – große Gemeinschaftsaktion am 25. November auf dem Berliner Platz

Am 25.11 ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen.

Gewalt und Straftaten gegen Frauen und Mädchen stellen in Deutschland weiterhin ein drängendes, gesamtgesellschaftliches Problem dar. Nahezu an jedem Tag wird eine Frau getötet, weil sie eine Frau ist. Femizide und geschlechtsspezifische Gewalt sind alltägliche Realität, die sichtbar gemacht und bekämpft werden muss. Zum diesjährigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen unterstreicht das Büro für Frauen und Gleichberechtigung der Universitätsstadt Gießen die Notwendigkeit eines entschiedenen gesellschaftlichen und politischen Engagements. 

Gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartner*innen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen präsentiert das Büro für Frauen und Gleichberechtigung ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, das vom 6. November bis zum 15. Dezember 2026 aufklärt, informiert und vernetzt. Die Beteiligten stehen für eine vielfältige, gerechte, friedfertige und demokratische Gesellschaft ein und positionieren sich unmissverständlich gegen Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Ableismus sowie Trans*-, Inter- und Queerfeindlichkeit. 

Das Herzstück des Programms ist die Gemeinschaftsaktion am 25. November auf dem Berliner Platz. Auf dem Rathaus Vorplatz findet eine gemeinsame Aktion für die Opfer von Femiziden statt. In Kooperation mit dem autonomen Frauenhaus, den Omas gegen Rechts, der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt des SkF e.V. Gießen, Amnesty International Gießen und dem Soroptimist International Club Gießen sowie dem Zonta Club Burg Staufenberg-Gießen wird öffentlich an die in Deutschland getöteten Frauen erinnert. Mittels einer symbolischen Installation, einer Schuhaktion und Redebeiträgen vor Ort wird verdeutlicht: Gewalt gegen Frauen ist kein individuelles Einzelschicksal, sondern ein tief in den gesellschaftlichen Strukturen verankertes Problem und eine Herausforderung für uns alle.

Den Auftakt des Programms bildet ein Podiumsgespräch „80 Jahre Kampf um Gleichberechtigung“ mit der Staatsministerin Heike Hofmann am Freitag, den 6. November 2026 (18:00 bis 20:00 Uhr im Hermann-Levi Saal im Rathaus).

Das Veranstaltungsprogramm umfasst darüber hinaus:

  • Dokumentarfilm und Gespräch – What Comes from Sitting in Silence? – 08.11.2026
  • Benefiz-Lesung – "Mit dem Leben bezahlt" Hilda Monte – 15.11.2026
  • Vortrag und Diskussion – FLINTA* und Queers auf der Flucht – 15.11.2026
  • WENDO Selbstbehauptungstraining (Workshop) – WENDO Selbstbehauptungstraining – 18./25.11.2026
  • Kreativer Workshop – Was tun gegen Gewalt gegen Frauen? – 19.11.2026
  • Informationsabend – Häusliche Gewalt & Stalking – 20.11.2026
  • Gewaltpräventions-Wochenende – Wendo – Feministische Selbstbehauptung und Selbstverteidigung – 21./22.11.2026
  • Aktions- und Gedenkveranstaltung – Sichtbarkeit gegen Gewalt an Frauen – 25.11.2026
  • Button-Aktion – Buttons gegen Gewalt an Frauen – 25.11.2026
  • Online-Vortrag und Diskussion – Einordnung Lesubia Studie – 27.11.2026
  • Bühnenprogramm – Texte Lieder und Performances – 27.11.2026
  • Sol statt Flohmarkt – Stöbern, Verbinden Gutes Tun – 28.11.2026
  • Vortrag – FGM in der sozialen und medizinischen Arbeit – 01.12.2026
  • Gemeinschaftliches Häkeln – 12.12.2026
  • Vortrag und Diskussion – Ein Abend für die Demokratie – 15.12.2026


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