Kampfmittel- und Baugrunduntersuchungen auf der Strecke zwischen Gießen und Nidda
Auf der Strecke Gießen-Nidda führt die Deutsche Bahn vom 19. bis 24. Januar 2026 Kampfmittelsondierungen und Baugrunderkundungen durch. Auf der Bahnlinie wird parallel zum Riegelpfad und Erdkauter Weg in Gießen der Boden mittels Bohrungen auf vorhandene Kampfmittel und seine Zusammensetzung untersucht. Die Ergebnisse dienen dazu, den Standpunkt von Signalen und Gleisquerungen entlang der Strecke festzulegen. Bei Letzteren handelt es sich um Schächte unter dem Gleisbett, durch die zum Beispiel Kabel verlegt werden.
Um den Zugverkehr auf der Strecke aufrecht zu erhalten, finden die Arbeiten in besagtem Zeitraum in der Nacht von 23.30 Uhr bis 5 Uhr statt. Bei den Arbeiten zum Einsatz kommt ein Zweiwegebagger mit Bohrschnecke und Anhänger. Es kann zeitweise zu Geräuschentwicklungen kommen. Eine Bohrung dauert circa zwei Stunden. Danach fährt der Bagger zum nächsten Signalstandort, um die nächste Bohrung durchzuführen.
Die Deutsche Bahn setzt alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotz allem lassen sich Beeinträchtigungen nicht gänzlich ausschließen. Dafür bittet die Deutsche Bahn um Verständnis.
Quelle: Deutsche Bahn