Gutachten: Gießen hat zu wenig Wohnungen
Die Regierung von Hessen will sagen:
In Gießen gibt es zu wenig Wohnungen.
Das hat die Regierung schon im letzten Jahr gesagt.
Jetzt gibt es ein neues Gutachten aus Wiesbaden.
Das Gutachten wurde am Donnerstag vorgestellt.
Das Gutachten sagt:
Es gibt zu wenig Wohnungen in Gießen.
Deshalb soll es besondere Regeln geben.
Zum Beispiel:
- Die Miete für eine neue Wohnung darf nicht mehr als 10 Prozent teurer sein als die Miete von anderen Wohnungen in der Stadt.
- Mietwohnungen dürfen nicht so leicht in Eigentums-Wohnungen umgewandelt werden.
- Die Stadt kann mehr neue Wohnungen bauen.
Francesco Arman ist Sozial-Dezernent.
Das heißt:
Er kümmert sich um soziale Themen.
Francesco Arman sagt:
Die Landesregierung will Gießen als Mittel-Zentrum Plus einstufen.
Das ist gut für den Wohnungs-Markt in Gießen.
Dann können wir etwas gegen zu hohe Mieten machen.
Und wir können neue Wohnungen bauen.
Es gibt noch andere Möglichkeiten.
Zum Beispiel:
Man kann eine Leerstands-Satzung machen.
Eine Leerstands-Satzung ist ein Gesetz.
In dem Gesetz steht:
So viele Wohnungen dürfen leer stehen.
Das Gesetz gilt dann für die Kommunen in der Region.
Francesco Arman sagt:
Die Verwaltung und die Politik prüfen diese Möglichkeiten.
Arman sagt:
Die Regierung von dem Bundes-Land muss noch über Gesetze entscheiden.
Dann gilt diese Einstufung.
Das Wirtschafts-Ministerium hat ein Gutachten neu machen lassen.
Das Gutachten ist jetzt fertig.
In dem Gutachten steht:
Der Wohnungs-Markt in Gießen ist angespannt.
Das heißt:
Es gibt zu wenig Wohnungen in Gießen.
Deshalb kann der Wohnungs-Markt in Gießen jetzt strenger geregelt werden.
Die Stadt weiß noch nicht:
Welche Daten sind wichtig für die neuen Regeln?
Arman sagt:
Wir werden uns das Gutachten genau ansehen.
Wir müssen bald einen neuen Plan für den Wohnungs-Markt machen.
Dafür ist das Gutachten wichtig.
Arman sagt:
Es gibt Berichte über Armut.
In den Berichten steht:
Die Mieten in Gießen sind sehr hoch.
Das ist ein Problem für die Menschen in Gießen.
Es gibt zu wenig Wohnungen in Gießen.
Und es werden nicht genug neue Wohnungen gebaut.
Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten.
Damit kann man das Problem lösen.
Arman hofft:
Dann wird die Situation besser.
Man kann den Wohnungs-Markt schützen.
Die Mieten sollen nicht noch höher werden.
Und man kann neue Häuser bauen.
Die Stadt will mehr Wohnungen bauen.
Dafür gibt es jetzt neue Gesetze.
Die Stadt kann jetzt mehr machen.
Der Sozial-Dezernent sagt:
Jetzt können wir mehr für die Menschen machen.
Wir können besser planen.
Und wir können mehr Wohnungen bauen.
Warum?
Gießen hat einen angespannten Wohnungs-Markt.
Das heißt: Es gibt zu wenig Wohnungen.
Deshalb gibt es jetzt neue Regeln für private Vermieter und Vermieterinnen.
Die Regeln sind besonders bei neuen Mietverträgen wichtig.
Ein wichtiges Mittel ist die Miet-Preis-Bremse.
Die Miet-Preis-Bremse ist ein Gesetz.
Das Gesetz sagt:
Die Miete darf nicht mehr als 10 Prozent teurer sein als die Mieten in der gleichen Stadt.
Das gilt nur für neue Miet-Verträge.
Es gibt aber Ausnahmen.
Zum Beispiel:
Die Wohnung wurde neu gemacht.
Es gibt noch ein weiteres Gesetz.
Das Gesetz heißt: Umwandlungs-Verbot.
Das heißt:
Eine Miet-Wohnung darf nicht einfach zu einer Eigentums-Wohnung werden.
Dafür braucht man eine Erlaubnis von der Stadt.
So soll es mehr Mietwohnungen geben.
Die Stadt Gießen ist jetzt ein Gebiet mit angespanntem Wohnungs-Markt.
Deshalb kann die Stadt Gießen jetzt mehr Sachen machen.
Zum Beispiel:
Die Stadt Gießen kann Firmen helfen.
Dann können die Firmen leichter neue Häuser bauen.