Das GENIUS-Projekt macht die Zugänge für Integration in Gießen besser.
Manche Menschen kommen neu nach Deutschland.
Diese Menschen müssen oft ins Rathaus.
Zum Beispiel:
- bei einem ersten Termin
- um ein Formular zu holen
- um eine Ansprech-Person zu finden.
Das kann sehr schwierig sein.
Dann kommen die Menschen vielleicht nicht gut in Deutschland an.
Deshalb gibt es das Projekt GENIUS.
GENIUS ist die kurze Form für:
Gemeinsam für verständliche und zugängliche Integrations-Strukturen.
Die Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit hat ein Praxis-Projekt gemacht.
Die kurze Form von der Hochschule ist: HöMS.
Das Projekt ist mit der Stadt zusammen.
Studenten und Studentinnen haben bei dem Projekt mitgemacht.
Sie haben sich um verschiedene Sachen gekümmert.
Zum Beispiel:
- dass man Angebote besser sehen kann
- dass man Angebote besser benutzen kann.
Frank-Tilo Becher ist der Ober-Bürgermeister von Gießen.
Er sagt:
Integration heißt:
Alle Menschen sollen mitmachen können.
Dafür müssen die Menschen:
- die Sprache lernen
- sich in der Stadt auskennen
- wissen, wie die Verwaltung arbeitet.
Das Projekt soll dabei helfen.
Das Projekt hat gezeigt:
Es gibt schon viele Hilfen und Beratungen in Gießen.
Aber die Hilfen und Beratungen können noch besser zusammen arbeiten.
Und mehr Menschen sollen von den Hilfen und Beratungen wissen.
Das Projekt hat ein wichtiges Ziel.
Es soll eine neue Internet-Seite geben.
Die Internet-Seite ist für neue Menschen in Gießen.
Die Internet-Seite soll Infos geben.
Zum Beispiel:
- Wo kann man Hilfe bekommen?
- Wie findet man sich in Gießen zurecht?
Die Infos sollen in einfacher Sprache sein.
Es soll auch neue Sachen im Internet geben.
Zum Beispiel:
Es gibt schon Führungen durch das Rathaus.
Jetzt soll es auch Videos über das Rathaus geben.
In den Videos erklärt man:
- Wie macht man einen Termin im Rathaus?
- Wie meldet man sich an?
- Was muss man als erstes im Rathaus machen?
Die Videos sollen in einfacher Sprache sein.
Und die Videos sollen gut zu verstehen sein.
Ein Teil von dem Projekt war:
Wie kann man die Verwaltung besser zugänglich machen?
Dafür hat man Interviews gemacht.
Die Interviews waren mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.
Und die Interviews waren mit Nutzern und Nutzerinnen.
Dabei hat man gemerkt:
Es gibt schon viele gute Sachen.
Zum Beispiel:
Es gibt viele Angebote im Rathaus.
Aber es gibt auch Sachen, die man besser machen kann.
Die Verwaltung soll für alle Menschen gut sein.
Prof. Dr. Christiane Wegricht ist Campus-Dekanin von dem Fachbereich Verwaltung.
Das heißt:
Sie ist Chefin von einem Bereich an der Universität.
Sie sagt:
Die Stadt Gießen macht schon viel.
Aber viele Menschen wissen das nicht.
Das können wir zusammen ändern.
Die Studierenden haben viel gemacht.
Das findet Prof. Dr. Christiane Wegricht toll.
Zusammen-Arbeit ist sehr wichtig.
Hannah Schmidt ist die Chefin von dem Projekt.
Hannah Schmidt sagt:
Die Stadt-Verwaltung hat uns sehr geholfen.
Das ist sehr gut.
Wir haben viel untersucht.
Und wir haben viele Sachen gemacht.
Das ist für alle gut.
Die Ergebnisse von der Zusammen-Arbeit helfen dem Büro für Integration.
Das Büro für Integration arbeitet jetzt an einer neuen Internet-Seite.
Und es macht digitale Rat-Haus-Führungen.
Das heißt:
Man kann das Rathaus im Internet anschauen.
Es soll immer mehr Angebote für Integration in Gießen geben.