Eltern sollen gut arbeiten können. Und sie sollen genug Zeit für ihre Familie haben. Deshalb gibt es in Gießen eine Ferien-Betreuung für Grundschulkinder. Die Ferien-Betreuung ist sehr verschieden.
Die Korczak-Schule ist in Gießen.
Es sind Herbstferien.
Deshalb sind die meisten Klassen-Räume leer.
Die Stühle stehen auf den Tischen.
Die digitalen Tafeln sind aus.
Aber es ist nicht ruhig in der Schule.
Auf dem Pausen-Hof fahren Kinder mit Rollern.
Aus einem Raum riecht es nach Orangen.
Aus einem anderen Raum hört man leise Piep-Töne von Robotern.
Die Stadt Gießen hat ein Angebot für Grundschulkinder.
Das Angebot heißt: Ferien-Betreuung.
Die Ferien-Betreuung ist in den Ferien.
Die Ferien-Betreuung ist für Kinder von 6 bis 10 Jahren.
Die Kinder müssen in eine Ganztagsschule gehen.
Und die Schule muss von der Stadt Gießen sein.
In den Herbstferien haben 189 Kinder mitgemacht.
Es gab ein buntes Programm.
Zum Beispiel:
- Malen und Basteln
- Sport
- Technik.
Die Ferien-Betreuung war an der Korczak-Schule.
Sie hat jeden Tag um 7:45 Uhr morgens angefangen.
Und sie ging bis 16 Uhr nachmittags am Nachmittag.
Es gab auch Mittagessen.
Eltern können die Ferien-Betreuung für eine Woche buchen.
Zum Beispiel:
- in den Osterferien
- in den Herbstferien
- in der letzten Woche von den Weihnachts-Ferien
- für 3 Wochen in den Sommer-Ferien.
Die Eltern können die 3 Wochen selbst wählen.
Die Ferien-Betreuung kostet Geld.
Wie viel Geld verdienen die Eltern?
Das ist wichtig für den Preis von der Ferien-Betreuung.
Die Ferien-Betreuung kostet 15 Euro oder 35 Euro pro Woche.
Davon werden Sachen bezahlt.
Zum Beispiel:
- Essen
- Material zum Basteln und Malen.
Hat eine Familie mehrere Kinder?
Dann müssen sie weniger bezahlen.
Die Kinder kommen zwischen 7:45 Uhr morgens und 9 Uhr morgens.
Dann frühstücken die Kinder zusammen.
Danach können die Kinder selbst wählen:
Was wollen sie machen?
Es gibt 12 Arbeits-Gruppen.
Die kurze Form ist: AGs.
Zum Beispiel:
- eine Back- und Koch-AG
- Sport-Spiele
- Bastel-Projekte
- eine Robotik-AG.
In der Robotik-AG lernen die Grundschüler und Grundschülerinnen programmieren.
Dafür benutzen sie Sachen vom Medien-Zentrum.
Nach dem Mittagessen können die Kinder frei spielen.
Und sie können Freunde finden.
Sabine Jörren ist die Chefin von einem Amt.
Das Amt heißt: Schulverwaltungsamt.
Das Schulverwaltungsamt hat eine Abteilung.
Die Abteilung heißt: Pädagogische Abteilung.
Sabine Jörren sagt:
Die Ferien-Betreuung ist nicht wie die Schule.
Die Kinder sollen in der Ferien-Betreuung frei sein.
Die Kinder können am Vormittag selbst wählen:
Was wollen sie an dem Tag machen?
Sie können neue Sachen probieren.
Und sie können dabei wichtige Sachen lernen.
Es gibt kleine Gruppen mit 10 bis 12 Kindern.
So kann man sich gut um die Kinder kümmern.
Und es gibt Zeit zum Spielen und Entdecken.
Man kann zum Beispiel:
- Spinnennetze aus Ästen und Wolle basteln
- Saft pressen
- in der Küche kochen und backen.
Die Stadt Gießen organisiert die Ferien-Betreuung seit über 20 Jahren.
Die Ferien-Betreuung hilft den Familien.
So können die Eltern arbeiten.
Und die Kinder werden betreut.
Francesco Arman ist Schuldezernent.
Das heißt:
Er kümmert sich um die Schulen in Gießen.
Francesco Arman sagt:
Für viele Familien ist das Angebot wichtig.
Und das Angebot hilft den Familien.
Die Kinder lernen in der Ferien-Betreuung viel.
Zum Beispiel:
- Wie arbeitet man gut mit anderen zusammen?
- Wie kann man selbstständig sein?
- Wie kann man kreativ sein?
Das sind wichtige Sachen im Leben.
In der Ferien-Betreuung arbeiten Erzieher und Erzieherinnen.
Und es arbeiten pädagogische Fachkräfte dort.
Sie haben alle eine Ausbildung gemacht.
Die Erzieher und Erzieherinnen arbeiten mit Partnern zusammen.
Zum Beispiel:
- mit dem Medien-Zentrum
- mit dem Oberhessischen Museum
- mit dem DRK.
Jedes Jahr gibt es neue Projekte in der Ferien-Betreuung.
Zum Beispiel:
- eine Erste-Hilfe-AG
- eine Talent-Show.
Die Kinder machen die Talent-Show selbst.
Sie wollen Ihr Kind für die Winter-Ferien anmelden?
Das können Sie ab November machen.
Die Schulen sagen den Eltern rechtzeitig Bescheid.
Auf der Internet-Seite von der Stadt gibt es auch Infos.