Demokratie verändert sich ständig
Demokratie ist ein dynamischer Prozess
Es gab wertvolle Ideen bei der Ars Democratica in Gießen.
Die Ars Democratica ist ein Fest für politische Bildung.
Das Fest war 2 Tage lang in Gießen.
Das Fest war in der Kongress·halle und an anderen Orten.
Zum Beispiel:
Auf dem Kirchenplatz.
Die Ars Democratica war der Höhepunkt vom Wilhelmliebknechtjahr.
Das Wilhelmliebknechtjahr heißt auch:
Liebknecht200.
Wilhelm Liebknecht wurde vor 200 Jahren in Gießen geboren.
Er war ein großer Sozial·demokrat.
Er lebte von 1826 bis 1900.
Das Programm war sehr vielfältig.
Es gab verschiedene Sachen.
Zum Beispiel:
- Austausch
- Diskussionen
- Vorträge
- Konzerte
- Workshops
- Kunst.
Eine Berliner Gruppe hat Kunst gemacht.
Die Gruppe heißt: andcompany und Co.
Es gab auch einen Audiowalk.
Ein Audiowalk ist ein Spaziergang mit Musik.
Und es gab eine Kunstinstallation.
Eine Kunstinstallation ist ein Kunst·werk in einem Raum.
Außerdem gab es einen Abend mit Musik und Literatur im Kleinen Haus vom Stadttheater.
Es gab 25 Veranstaltungen zu verschiedenen Themen.
Die Themen waren:
- Frieden
- soziale Gerechtigkeit
- Bildung
- Demokratie·entwicklung.
Etwa 400 Besucher und Besucherinnen waren bei den Veranstaltungen.
Es gab viele verschiedene Fachforen.
Experten und Expertinnen haben Workshops gemacht.
Die Workshops waren interaktiv.
Das heißt:
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten mitmachen.
Die Workshops hatten verschiedene Namen.
Zum Beispiel:
- Wem gehört der Raum?
Der Workshop war von Irfan Taufik.
- Feminist Leadership
Der Workshop war von Katja Sonnemann.
- Betzavta – miteinander demokratisch handeln
Das war ein Demokratie·training von Danny Zuber und Sophia Brosteankaiser.
Es gab auch einen besonderen Workshop von der Gruppe Radikale Töchter.
Der Workshop hieß: Mutmuskelworkshop.
Der Workshop war ein besonderes Highlight im Rahmen der Liebknecht Specials.
Es gab auch Vorträge zu verschiedenen Themen.
Zum Beispiel:
- Wilhelm Liebknecht – Gemeinwohlökonom
Das war ein Vortrag von Tobias Daur über die Geschichte von Wilhelm Liebknecht.
Wilhelm Liebknecht hat sich für das Gemeinwohl eingesetzt.
Das heißt:
Er wollte das Leben für alle Menschen besser machen.
- Beziehungen mit Chatbots?
Die emotionalen Auswirkungen von KI
Das war ein Vortrag von Freya Lindemann über Beziehungen mit Chatbots.
Chatbots sind Computerprogramme.
Man kann mit den Computerprogrammen schreiben.
Freya Lindemann hat in ihrem Vortrag erklärt:
Wie fühlen sich Menschen in einer Beziehung mit einem Chatbot?
Liebknecht200 war ein Projekt.
Das Projekt hat gezeigt:
Das Erbe von Liebknecht ist noch da.
Dr. Stefan Neubacher hat das Projekt gemacht.
Er ist der Leiter vom Kulturamt in Gießen.
Dr. Stefan Neubacher sagt:
Das Projekt war gut.
Wir wollten den Menschen neue Ideen geben.
Die Menschen sollen sich für die Demokratie einsetzen.
Das haben wir geschafft.
Die Menschen haben miteinander geredet.
Dabei sind viele gute Ideen entstanden.
Mit den Ideen kann man in der Politik arbeiten.
Franktilo Becher ist der Ober·bürgermeister von Gießen.
Und Franktilo Becher ist Kulturdezernent.
Das heißt:
Er kümmert sich um Kultur in Gießen.
Franktilo Becher hat die Ausstellung eröffnet.
Dabei hat er gesagt:
Die Menschen haben viel von Karl Liebknecht gelernt.
Zum Beispiel:
- Wie wichtig Bildung ist
- Wie wichtig Frieden ist
- Wie wichtig soziale Gerechtigkeit ist
- Wie wichtig Demokratie ist.
Franktilo Becher hat auch gesagt:
Karl Liebknecht hat sich um viele Fragen gekümmert.
Diese Fragen sind auch heute noch wichtig.
Zum Beispiel:
- Wie können wir günstige Wohnungen bauen?
- Wie können alle Kinder gut lernen?
Franktilo Becher sagt deshalb zu den Menschen:
Wir sollen wissen wollen:
Was haben andere Menschen erlebt?
Demokratie ist ein dynamischer Prozess
Dr. Kaimichael Sprenger ist der Direktor von einer Stiftung.
Die Stiftung heißt: Orte der deutschen Demokratie·geschichte.
Die Stiftung hilft beim Wilhelmliebknechtjahr.
Dr. Kaimichael Sprenger sagt:
Demokratie ist kein fester Zustand.
Demokratie ist ein Prozess.
Das heißt:
Demokratie ändert sich immer wieder.
Dafür muss man immer wieder über die Demokratie reden.
Und man muss sich immer wieder über die Demokratie austauschen.
Dr.
Kaimichael Sprenger sagt auch:
Früher haben Menschen für die Demokratie gekämpft.
An diese Menschen muss man sich erinnern.
Das ist sehr wichtig für die Demokratie.
Wilhelm Liebknecht hat auch für die Demokratie gekämpft.
Deshalb kann man sich an Wilhelm Liebknecht erinnern.
Ein Mitmach·programm
Die Ars Democratica ist eine Veranstaltung.
Die Veranstaltung ist von Dominik Breuer und Gunnar Seidel.
Sie sind vom Brachlandensemble.
Das Brachlandensemble ist eine Gruppe von Künstlern.
Die Künstler haben ein Mitmach·programm gemacht.
Das Publikum saß in kleinen Gruppen an Tischen.
Die Gruppen hatten genau eine Minute Zeit.
In der Zeit sollten sie Ideen für ein Problem in der Gesellschaft sammeln.
Dann hat ein Sprecher oder eine Sprecherin die Ideen dem Publikum vorgestellt.
Das Ergebnis:
Man kann in kurzer Zeit Ideen für Probleme finden.
Zum Beispiel:
- Klimawandel
- Gewalt zu Hause
- Politik von Donald Trump.
Vielleicht sind die Ideen noch nicht möglich.
Aber es gibt schon Ideen.
Das Experiment zeigt:
Vieles auf der Welt ist besser als wir denken.
Zum Beispiel:
Es gibt 80 Prozent weniger Atomwaffen auf der Welt seit dem Ende vom Kalten Krieg.
Reden über das Thema Frieden
Am Freitag gab es 5 Gesprächs·runden zum Thema Frieden.
Die Gesprächs·runden waren gleichzeitig.
Die Menschen in den Gesprächs·runden hatten verschiedene Meinungen.
Nach 25 Minuten konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Gesprächs·runde wechseln.
So konnten sie an 3 Gesprächs·runden teilnehmen.
Marianne Liebknecht ist die Enkelin von Karl Liebknecht.
Und sie ist die Urenkelin von Wilhelm Liebknecht.
Marianne Liebknecht wurde 1941 in Frankreich geboren.
Sie hat über ihr Leben gesprochen.
Sie hat gesagt:
Mein Leben ist ein Auftrag.
Ich will Frieden auf der Welt.
Dr. Stefan Kroll arbeitet am Leibniz·institut für Friedens- und Konflikt·forschung.
Er hat gesagt:
Die Bundeswehr muss Deutschland verteidigen können.
Aber es muss auch weniger Waffen geben.
Das ist wichtig für den Frieden.
Dr. Ulrike Kilic ist Kinder·ärztin in Gießen.
Sie hat für die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ gearbeitet.
Sie hat in Indien, Haiti und dem Tschad gearbeitet.
In diesen Ländern gibt es Krieg und Probleme.
Die Organisation hilft den Menschen dort mit Medizin.
Und die Organisation gibt den Menschen Arbeit.
70 bis 80 Prozent von den Mitarbeitern sind aus dem Land.
Dr.
Gabriel Brand ist Pfarrer in Gießen.
Er hat gesagt:
Religionen können helfen, dass es Frieden gibt.
Dafür müssen die Menschen miteinander reden.
Timo Feilen ist Politikwissenschaftler.
Er hat über ein Thema gesprochen.
Das Thema heißt:
Wehrhafte Demokratie, kriegstüchtige Bundeswehr?
Anmerkungen zur Geschichte einer Debatte.
Michael Bär ist 71 Jahre alt.
Er kommt aus Gießen.
Michael Bär sagt:
„Ich habe neue Sachen gelernt.
Und ich habe neue Argumente gelernt.
Ich habe mit verschiedenen Menschen gesprochen.
Das war spannend.“
Austausch und Gespräch über das Thema Demokratie
Am Samstag gab es 5 Gesprächs·runden.
Die Gesprächs·runden waren zum Thema Demokratie·entwicklung.
Demokratie·entwicklung heißt:
Wie kann die Demokratie besser werden?
Ali Can war bei einer Gesprächs·runde dabei.
Ali Can ist Sozialaktivist und Autor.
Er sagt:
Es soll mehr Räume für Begegnungen geben.
Dann können Menschen miteinander reden.
So kann man Vor·urteile und Rassismus abbauen.
Anja Mielke von der KniggeAkademie war auch bei einer Gesprächs·runde dabei.
Sie hat über Adolph Freiherr von Knigge gesprochen.
Adolph Freiherr von Knigge ist bekannt für seine Benimmregeln.
Anja Mielke sagt:
Adolph Freiherr von Knigge wollte vor allem Freiheit und Gleichheit für alle Menschen.
Dabei sollte es egal sein:
- wie viel Geld ein Mensch hat
- welchen Beruf ein Mensch hat.
Adolph Freiherr von Knigge hat 1788 ein Buch geschrieben.
Das Buch heißt: Über den Umgang mit Menschen.
In dem Buch schreibt er über demokratische Tugenden.
Demokratische Tugenden sind gute Eigenschaften für die Demokratie.
Zum Beispiel:
- anderen zuhören können
- sich für andere interessieren.
Es gab noch weitere Gesprächs·runden mit:
- Prof. Dorothée de Nève
Sie ist Politik·wissenschaftlerin aus Gießen
- Kerstin Weis
Sie ist Geschäfts·führerin vom Netzwerk LandHessinnen
- Prof.
Lars Mayer
Er arbeitet zu den Themen Soziale Arbeit, Demokratie und Politische Bildung.
Workshop über Demokratie
Clara Ehrenwerth hat einen Workshop gemacht.
Clara Ehrenwerth ist Autorin und Spiele·entwicklerin.
Sie arbeitet beim Gametheaterkollektiv machina eX.
Bei dem Workshop waren etwa 20 Personen.
Clara Ehrenwerth hat den Personen eine Aufgabe gegeben.
Die Personen sollten sich vorstellen:
Sie kaufen zusammen ein Haus.
Und sie leben in dem Haus.
Die Personen mussten zusammen viele Entscheidungen treffen.
Das war eine Übung für die Gruppe.
Die Gruppe hat dabei gelernt:
So kann man demokratische Entscheidungen machen.
Zum Beispiel:
- Darf man bei 4 Möglichkeiten nur eine wählen?
- Oder darf man auch 2 wählen?
- Wer entscheidet darüber?
- Wie viele Menschen müssen für eine Möglichkeit sein?
Damit alle mit der Entscheidung zufrieden sind.
Doris Wirkner war bei dem Workshop dabei.
Doris Wirkner ist 58 Jahre alt.
Sie ist Politologin aus Gießen.
Politologin heißt:
Sie kennt sich mit Politik aus.
Doris Wirkner sagt über den Workshop von Clara Ehrenwerth:
Demokratie ist anstrengend.
Aber nur mit Demokratie kann man mitmachen und etwas ändern.
Lucia Lang war auch bei dem Workshop dabei.
Lucia Lang ist 12 Jahre alt und Schülerin aus Leihgestern.
Lucia Lang macht schon jetzt bei einem Verein mit.
Der Verein heißt: Colourful future.
Der Verein setzt sich für ein gutes Zusammen·leben ein.
An beiden Abenden vom Festigress gab es Konzerte.
Die Konzerte waren das Ende von den Abenden.
Die Konzerte waren sehr gut.
Am Freitag hat Bernadette La Hengst in der Kongress·halle gesungen.
Bernadette La Hengst ist eine Sängerin aus Berlin.
Sie schreibt auch Lieder.
Das Publikum hat getanzt und hatte gute Laune.
Am Samstag hat Fritzi Ernst gesungen.
Sie hat ein Konzert von ihrer Tour gemacht.
Die Tour heißt: Introvert Tour.
Es gab einen Abend mit Musik und Literatur im Kleinen Haus vom Stadttheater.
Der Abend hieß: Freiheit heißt der letzte König.
Es gab Musik von Woody Guthrie bis zu Ton Steine Scherben.
Man hat auch Zitate von Wilhelmliebknecht gezeigt.
So hat man immer wieder an Wilhelmliebknecht gedacht.
Wilhelmliebknecht ist der berühmte Sohn von der Stadt.
Der junge Regisseur Aleksandr Kapeliush hat den Abend gemacht.
Dabei haben ihm die Ensemble·mitglieder geholfen.
Die Ensemble·mitglieder sind:
- Carolin Weber
- Ben Janssen
- Joey Nashaa Scholl.
Das Wilhelmliebknechtjahr geht weiter
Am 6. Dezember um 18 Uhr abends gibt es wieder ein Programm im Kleinen Haus vom Stadttheater Gießen.
Das Programm heißt: Freiheit heißt der letzte König.
Im Museum für Gießen gibt es eine Ausstellung.
Die Ausstellung heißt:
Von Barrikaden und Parlamenten.
Wilhelm Liebknechts Ideen für die Demokratie.
Die Ausstellung geht noch bis zum 31. Januar 2027.
Wilhelm Liebknecht wird 200 Jahre alt.
Deshalb gibt es eine Konferenz.
Die Konferenz ist für Fach·leute.
Die Konferenz ist von:
- der Justusliebiguniversität Gießen
- dem Archiv der sozialen Demokratie der Friedrichebertstiftung
- der Universitätsstadt.
Die Konferenz heißt: Demokratie made in Gießen.
Die Konferenz ist am:
- Donnerstag, 5. November 2026
- Freitag, 6. November 2026.
Sie können sich noch anmelden.
Schreiben Sie eine E-Mail an: demokratie-made-in-giessen@uni-giessen.de