Biber in Gießen
In Gießen gibt es einen Biber.
Der Biber hat 3 Dämme gebaut.
Und der Biber hat an vielen Bäumen genagt.
Deshalb ist der Rad-Weg zwischen Sellnberg und der Philosophenstraße oft überflutet.
Das heißt:
Der Rad-Weg steht unter Wasser.
Der Biber ist eine besondere Tier-Art.
Und der Biber ist eine streng geschützte Tier-Art.
Das heißt:
Man darf dem Biber nichts tun.
Der Biber lebt in einem bestimmten Bereich in Gießen.
Dieser Bereich wurde vom Garten-Amt renaturiert.
Das heißt:
Das Garten-Amt hat den Bereich wieder natürlich gemacht.
Der Bereich ist für den Natur- und Arten-Schutz ein großer Erfolg.
Denn der Biber sorgt für mehr Biodiversität an unseren Gewässern.
Biodiversität heißt:
Es gibt viele verschiedene Tiere und Pflanzen.
Der Biber baut Dämme und Häuser für sich selbst.
Dadurch entstehen kleine Seen für den Biber.
Und der Biber fällt viele Bäume.
Dadurch entstehen kleine Lebens-Räume für andere Tiere und Pflanzen.
In Hessen gibt es viele verschiedene Tiere.
Seit mehr als 40 Jahren gibt es auch wieder den Europäischen Biber in Hessen.
Der Europäische Biber heißt auch: Eurasischer Biber.
Das ist ein Fachwort für den Europäischen Biber.
Das Fachwort ist: Castor fiber.
Der Europäische Biber ist ein Nage-Tier.
Nagetiere sind Tiere mit großen Zähnen.
Die Zähne wachsen immer weiter.
Deshalb müssen die Tiere an Sachen nagen.
So bleiben die Zähne kurz.
Früher gab es keine Europäischen Biber mehr in Deutschland.
Die Menschen haben die Europäischen Biber gejagt.
Sie wollten das Fell von den Europäischen Bibern haben.
Und sie wollten das Fleisch von den Europäischen Bibern essen.
Heute gibt es wieder Europäische Biber in Deutschland.
Dafür hat man viel getan:
- Man hat die Europäischen Biber geschützt
- Man hat die Europäischen Biber wieder in der Natur ausgesetzt.
Heute leben ca. 2.500 Europäische Biber in Hessen.
Aber die Europäischen Biber sind immer noch gefährdet.
Das heißt:
Es gibt noch nicht genug Europäische Biber in Deutschland.
Die Stadt Gießen arbeitet mit verschiedenen Ämtern zusammen.
Die Ämter sind:
- das Bibermanagement vom Regierungspräsidium Gießen
- das Garten-Amt
- das Tiefbau-Amt
- die Mittelhessischen Wasser-Betriebe.
Das kurze Wort ist: MWB.
Die Ämter wollen Menschen und Bibern helfen.
Menschen und Biber sollen gut zusammenleben können.
Der Rad-Weg und der Fuß-Weg sind jetzt geschlossen.
Das ist sicherer für den Verkehr.
Auf dem Rad-Weg und dem Fuß-Weg ist zu viel Wasser.
Deshalb kann man dort nicht sicher Fahrrad fahren.
Vielleicht wird das Wasser zu Eis.
Dann ist es noch gefährlicher.
Man darf den Biber-Damm nicht öffnen oder kaputt machen.
Das ist eine Straf-Tat.
Das heißt:
Man macht etwas gegen das Gesetz.
Dafür kann man ein Bußgeld bekommen.
Der Weg ist nass?
Dann können die Rad-Fahrer und Fußgänger auch den Rad-Weg R7 benutzen.
Der Rad-Weg R7 ist nördlich von dem Biber-Damm.
Der Rad-Weg soll sicher sein.
Und man soll den Rad-Weg gut benutzen können.
Außerdem soll man das Biber-Revier gut sehen können.
Sie haben Fragen?
Dann können Sie der Unteren Natur-Schutz-Behörde Gießen eine E-Mail schreiben.
Die E-Mail-Adresse ist: Naturschutzbehoerde@giessen.de.