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19.11.2025

Begegnung und Teilhabe sichtbar machen Es gibt eine Ausstellung. Die Ausstellung zeigt soziale Orte in Gießen und Wetzlar.

Viele Menschen treffen sich bei der Arbeit.
Zum Beispiel:

  • in der Küche
  • bei einem Projekt
  • auf dem Flur.

Aber was passiert ohne Arbeit?
Dann treffen sich viele Menschen nicht mehr.
Das ist ein Problem für Menschen ohne Arbeit.
Die Ausstellung » Sichtbar machen - soziale Orte in Gießen und Wetzlar « zeigt:
Es gibt auch andere Orte zum Treffen.
Die Ausstellung ist bis zum 28. November 2025 im Rathaus von Gießen.

Am 14. November 2025 war ein Freitag.
An dem Tag hat eine Ausstellung angefangen.
Die Ausstellung ist im Atrium vom Rathaus.
Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse von einem Kultur-Projekt.
Das Kultur-Projekt ist von 2 Vereinen.
Die Vereine heißen:

  • Arbeitsloseninitiative Gießen e. V.
    Das kurze Wort ist: ALI.
  • Arbeitsloseninitiative im Lahn-Dill-Kreis e. V.
    Das kurze Wort ist: WALI.

Der Kultur-Fonds Gießen-Wetzlar hat den Vereinen Geld gegeben.
Der Kultur-Fonds Gießen-Wetzlar ist eine Gruppe von Menschen.
Eine Band hat Musik gemacht bei der Ausstellung.
Die Band heißt: Mrs.
und Mr. Johnny DeVille Blues-Band.

Die Ausstellung zeigt Bilder.
Die Bilder sind von Menschen mit Behinderung.
Die Menschen mit Behinderung haben die Bilder selbst gemacht.
Das haben sie in Gießen und Wetzlar gemacht.
Sie haben sich dabei verschiedene Fragen gestellt.
Zum Beispiel:

  • Wo treffen sich Menschen?
  • Wo helfen sich Menschen?
  • Wo kann man sich ausruhen?
  • Wo kann man neue Kraft bekommen?

Richard Kunkel ist der Chef von der ALI.
Richard Kunkel sagt:
Die Menschen mit Behinderung haben Orte fotografiert.
An diesen Orten können Menschen zusammen sein.
Das sind Orte mitten im Leben.
Diese Orte sollen wichtig sein für alle Menschen.
Es gibt mehr als 2.000 Fotos von den Orten und den Menschen an den Orten.
Die Menschen mit Behinderung haben auch Texte zu den Fotos geschrieben.
Dafür haben sie mit anderen Menschen gesprochen.
Und sie haben die Sätze von anderen Menschen aufgeschrieben.
Jetzt gibt es 28 Plakate mit den Fotos und Texten.
Auf den Plakaten sieht man zum Beispiel:

  • Parks
  • Restaurants
  • Freizeit-Einrichtungen.

Jörg Kratkey ist der Kulturdezernent von Wetzlar.
Und er ist im Stadt-Rat.
Jörg Kratkey hat die Ausstellung auch besucht.
Er sagt:
Die Fotos zeigen:

  • So kann man zusammen sein.
  • So kann man sich treffen.
  • So kann man anders sein.
    Die Fotos zeigen auch:

Wie fühlt man sich an einem Ort?
Was macht einen Ort sozial?
Das kann man durch die Ausstellung sehen.

Die Ausstellung ist ein Mitmach-Projekt.
Das heißt:
Alle Menschen können mitmachen.
Sie leben in Gießen oder Wetzlar?
Oder Sie arbeiten in Gießen oder Wetzlar?
Oder Sie sind gerade in Gießen oder Wetzlar?
Dann können Sie ein Foto von Ihrem sozialen Ort machen.
Und Sie können das Foto zu der Ausstellung bringen.
Es gibt noch Platz für Fotos auf den Stellwänden.
Richard Kunkel sagt:
Soziale Orte sind zum Beispiel:

  • eine Park-Bank
  • ein Marktplatz
  • ein Nachbarschafts-Treff.

Soziale Orte können auch ganz private Orte sein.
An sozialen Orten kann man mit anderen Menschen zusammen sein.

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