Lyhre in Concert - The D(e)ad Concept
Von posthumanistischen Feminismus zu Alt-Pop:
Mit Lyhre in concert die Grenzen sprengen
19.09.2026
20:00 Uhr
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Die Ausnahmemusikerin Lyhre ist dem Gießener Theaterpublikum aus verschiedenen Schauspielproduktionen bekannt. Beispielsweise verfasste und performante sie den Soundtrack zu „Die Orestie“ sowie zur Uraufführung von „Neometropolis“. Sie ist nun erstmals mit einem abendfüllenden Konzert auf der Stadttheaterbühne zu erleben: Düster, unerschrocken und genreübergreifend demontiert Lyhre Themen wie Macht und Patriachat und demonstriert dabei ein eigenes Pop-Verständnis, das mitreißt.
Lyhres Konzerte sind vor allem eines: intensiv. Umringt von ihren Instrumenten hämmert sie in die Tasten, zwischen Momenten, in denen man eine Stecknadel fallen hören könnte, und windet sich unter den Synthesizern hindurch in das aufgeladene Publikum.
Klassisch ausgebildet, komponiert und produziert die Künstlerin Lyhre ihren eigenen Sound mit Einflüssen aus Alternative, Industrial und Barock und dekonstruiert auch in ihren Texten vor dem Hintergrund posthumanistischer und feministischer Theorien jegliche normativen Verständnisse.
Sei es in ihren Songs, kopfüber auf der Bühne oder wenn sie ganze Soundtracks für Theaterstücke schreibt: schwer kategorisierbar, aber immer wiederzuerkennen, hinterlässt sie Spuren in der Musiklandschaft. Regelmäßig erhalten Lyhres Arbeiten für Theaterhäuser, neben dem Stadttheater Gießen bspw. die Volksbühne Berlin oder das Staatsschauspiel Dresden, hohe Resonanz für die musikalische Leitung und Live-Performance. Auch internationale Tastemaker wie Metal Magazine und Earmilk benennen sie als Nachwuchskünstlerin, die „Grenzen verschiebt und eine neue Ära des Alternative einleitet“.
Zuletzt supportet die Musikerin internationale Acts wie Isabel LaRosa und Just Mustard und tourt als Opener von ÄTNA durch Deutschland und die Schweiz. Mit ihrer kommenden EP „The D(e)ad Concept“, eine radikale Dekonstruktion des Konzepts „Patriarchat“ von der Antike bis in die Gegenwart techno-kapitalistischer Machtstrukturen, kündigt sie jetzt ihre erste Headline Tour an.