Zum letzten Mal: Echos
Choreografische Werkstatt | Von und mit Tänzer*innen des Ensembles
27.06.2026
18:00 Uhr
Kleines Haus
Stadttheater Gießen
Ostanlage 43
35390 Gießen
0641 7957-0
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15,50 €
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Zwei Duette im Tanzabend „Echos“:
Choreografische Werkstatt präsentiert zwei Uraufführungen
In der diesjährigen Choreografischen Werkstatt erarbeiten vier Tänzer*innen des Ensembles am Stadttheater Gießen eigene Stücke, die als gemeinsamer Abend gezeigt werden. Zwei Duette nehmen sich das Phänomen des Echos zum Ausgangspunkt, um über Gemeinschaft, Erinnerung und Resonanz zu reflektieren. Die Uraufführung ist am 12. Juni 2026.
„Der Abend vereint zwei wahnsinnig abwechslungsreiche Stücke.“ schwärmt Constantin Hochkeppel, Leiter der Sparte Tanz am Stadttheater Gießen und künstlerischer Leiter des Abends „Echos“. „Ein ganz sensibles und humorvolles erstes Stück und im zweiten Teil ein sehr energetisches Tanzduett, das sich regelrecht in einen Rausch tanzt, bilden diesen Doppelabend.“ So präsentiert der Abend nicht nur zwei sehr unterschiedliche Aspekte des Tanzes, sondern auch persönliche und neue Facetten der Ensemblemitglieder, die in beiden Fällen sowohl für Choreografie und Konzept verantwortlich zeichnen als auch selbst ihre Stücke performen.
Echoes of Solitude
Tanz x Physical Theatre von Magdalena Stoyanova und Borys Jaźnicki
Sie stehen sich gegenüber, haben sich nichts mehr zu sagen. Zwischen ihnen liegt bleiern schwer ihre Beziehung. Langsam beginnen die beiden, sich ihr zu stellen und geteilte Erinnerungen erneut zu durchleben. Zusammen mit einem wandelbaren Objekt deuten sie ihre Vergangenheit um und stellen die lange ungestellten Fragen, die so schwer lasten. Doch ihre Einsamkeit bricht sich immer wieder Bahn und so suchen sie nach einem rettenden Unterschlupf, während die Wände zu blanken Flächen ihrer Träume und Wünsche werden, und ihre Geschichte zur Lüge.
Konzept, Choreografie & Performance Borys Jaźnicki, Magdalena Stoyanova
Musik Patrick Schimanski
Bühne & Kostüm Eliana Beltrán Palacio
Ode
Tanz x Performance von Emma Jane Howley und Rose Marie Lindstrøm
Wie ausgestellt, umringt von beobachtenden Augenpaaren und ohne Ausflucht bewegen sich zwei miteinander verbundene Frauenkörper in scheinbar ewigen Wiederholungen und Gefühlsausbrüchen. Langsam entsteht ein ritualistischer Tanz und ihre Körper resonieren und verschmelzen. In geteilten Momenten der Ekstase rufen sie Erinnerungen an vergessene Frauen der Geschichte hervor. Die Musik pulsiert und das Ritual wird zum Ort des Aufeinandertreffens, wo Zusammenhalt gesucht wird und Ruhe in Zeiten von Chaos und Verwirrung. Schließlich wird der Tanz zu einer Ode an das menschliche Dasein, die Körper, Raum und Geschichte überbrückt.
Konzept, Choreografie & Performance Emma Jane Howley, Rose Marie Lindstrøm
Musik Aria Alto
Kostüm Freja Riemann
Bühne Lukas Noll
Video Sasha Schewelew