Erleben

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Entzug

Christoph Peters liest aus seinem autobiographischen Roman

Datum:

02.06.2026

Uhrzeit:

19:00 bis 20:30 Uhr

Ort:

Hermann-Levi-Saal (Konzertsaal), Rathaus, Berliner Platz 1, 35390 Gießen

Preis:

8,00 €
Eintritt: 8 € | erm. 6 € | LZG-Mitglieder 4 €

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Moderation: Sascha Feuchert (LZG)

Der Weg zurück in die Nüchternheit ist weit. »Entzug« erzählt vom unscheinbaren Beginn der Alkoholabhängigkeit eines Schriftstellers und seinem Versuch, ihr zu entkommen. Am Anfang: Ein Montagnachmittag und eine Wodkaflasche auf dem Tisch einer dreiköpfigen Familie hat der Erzähler sie absichtlich dort platziert oder sie schlicht vergessen? Erst trinkt der Schriftsteller zum Schreiben, Denken und Fühlen. Bald trinkt er nur noch, um zu trinken. Schließlich steht er vor der Frage: Trinken und sterben oder aufhören und leben? Er lässt sich in eine Klinik einweisen. Schonungslos ehrlich schildert »Entzug« die Logik der Abhängigkeit, den Betrug an Familie, Freund*innen und an sich selbst. Zugleich erzählt er von Hoffnung und dem Weg zurück in ein nüchternes, lebenswertes Leben.

Christoph Peters (*1966 in Kalkar) studierte Malerei in Karlsruhe. Sein Debütroman »Stadt. Land. Fluss.« wurde mit dem »Aspekte-Literaturpreis« ausgezeichnet. Es folgten zahlreiche Romane und Erzählbände sowie einige literarische Auszeichnungen, u.a. der »Schubart- Literaturpreis« 2025. Zuletzt erschien »Innerstädtischer Tod«, der letzte Teil einer an Wolfgang Koeppen angelehnten Trilogie. Heute lebt Peters mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter in Berlin.

In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Gießen

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