Stadtgang: Historische Alltagsspuren von Jüdinnen und Juden in Gießen
Mit dem Netzwerk für politische Bildung, Kultur und Kommunikation e. V.
01.11.2026
14:00 bis 15:30 Uhr
Treffpunkt am Jokus
Anmeldung notwendig
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Die DEXT-Fachstelle und das Jugendbildungswerk der Universitätsstadt Gießen bieten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Erinnern, mahnen, wachsam sein“ einen Stadtgang zu „Historische Alltagsspuren von Jüdinnen und Juden in Gießen“ mit Torben Stich vom Netzwerk für politische Bildung, Kultur und Kommunikation an.
Die Führung zeigt das historische Leben von Juden und Jüdinnen in Gießen. Nachdem zu Beginn kurz das „Wallpförter Quartier“ und die damals dort befindliche Synagoge in der Zozelsgasse beleuchtet wird, werden im Anschluss einzelne ehemalige Geschäfte von Juden und Jüdinnen und die Lebensgeschichte ihrer Besitzer schlaglichtartig betrachtet. Der Stadtgang führ über die Marktstraße, die Neustadt und die Bahnhofstraße – im Fokus stehen dabei das auslaufende 19. Jahrhundert und der Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre.
Die Veranstaltungsreihe „Erinnern, mahnen, wachsam sein“ rund um den 9. November will an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern und aufzeigen wie und wo sich nationalsozialistisches Gedankengut bis heute hält sowie Kompetenzen vermitteln, antisemitischem und diskriminierendem Verhalten entgegen zu treten.
Informationen und Anmeldung im Internet unter www.jbw-giessen.de oder über die DEXT-Fachstelle der Universitätsstadt Gießen, Ostanlage 25 a, 35390 Gießen, Telefon 0641 306 2471, E-Mail: dext@giessen.de.