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21.11.2025

Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher bezieht Stellung zum letzten Novemberwochenende

Zehntausend gewaltbereite Extremisten, Gießen in Flammen und Staat, Stadt und Oberbürgermeister schauen tatenlos zu – derzeit kursieren viele gehaltlose Behauptungen zum letzten Novemberwochenende, wenn die AfD in den Hessenhallen ihre Jugendorganisation gründen möchte und zahlreiche Gegendemonstrationen stattfinden werden. In einem Videostatement sagt Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher deutlich: „Das ist gefährlicher Unfug.“

Stellvertretend für die gesamte Stadtverwaltung mahnt Becher, dass solche Aussagen bewusst Unsicherheit verbreiten und Angst schüren wollen. Gießen werde an diesem Wochenende viele Menschen begrüßen, die stellvertretend für die gesamte Republik für eine vielfältige, offene und freie Gesellschaft einstehen werden. Besorgt blicke er allerdings auf diejenigen, die nicht friedlich protestieren wollen. „An dieser Stelle sei klar gesagt: Gewalt ist kein Mittel, um politische Überzeugungen durchzusetzen“, sagt Becher in seinem Statement und fährt fort: „Wer die Spielregeln der Demokratie verteidigen will, der darf sie nicht verletzen. Er spielt damit denen in die Karten, die die Demokratie und Freiheit verunglimpfen und letztlich abschaffen wollen.“

Becher betont aber auch, dass die Stadt gemeinsam mit Polizei, Feuerwehren und Rettungskräften gut auf das Wochenende vorbereitet ist. An die Bürgerinnen und Bürger richtet er sich mit der Bitte, auf seriöse Informationsquellen zu vertrauen und das laufend aktualisierte Angebot zu nutzen: 

Abschließend unterstreicht Becher die Stärke der demokratischen Mitte Gießens – und dass man die Aufgaben rund um das letzte Novemberwochenende nun gemeinsam angehen müsse. 


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