Wirtschaft

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Frauen

Frauen kämpfen noch immer gegen Hindernisse, wenn sie wirtschaftlich vorankommen oder ein Unternehmen gründen wollen. Sie sind auch heute noch bei Bildung und Ausbildung, Arbeitsmöglichkeiten, Einkommen, Beförderung, Kreditvergabe und der familiären Arbeitsteilung benachteiligt.

Im Sinne des Gender Mainstream berücksichtigen wir die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern und machen Frauen spezielle Angebote, die deren Rahmenbedingungen einbeziehen.

Frauen an den Start

Die Stadt Gießen bietet in unregelmäßigen Abständen gemeinsam mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen und weiteren Kooperationspartner ein kostenfreies Seminar "Frauen an den Start" speziell für Existenzgründerinnen an. Im Zentrum der Veranstaltung stehen Themen, wie der Businessplan und dessen Bedeutung, Finanzierungsmöglichkeiten, die speziellen Möglichkeiten bei Gründungen aus der Arbeitslosigkeit und vieles mehr. Zur Sprache kommen aber auch weitere wesentliche Punkte, die eine Gründung durch Frauen von den Gründungen durch Männer unterscheidet.

Kontakt: elke.gaub-kuehnl@giessen.de

Girls'Day und Boys'Day 2026 - Impulse für die Fachkräfte von morgen

Am 23. April 2026 öffnen Unternehmen und Institutionen bundesweit ihre Türen zum Girls'Day und Boys'Day. Unter dem Motto "Dein Tag, dein Weg!" erhalten Jugendliche die Möglichkeit, Berufe fernab von Rollenklischees zu erleben.  

Schon heute stehen rund 7.000 Angebote mit mehr als 60.000 Plätzen für Mädchen und rund 4.000 Angebote mit über 20.000 Plätzen für Jungen unter girls-day.de bzw. boys-day.de zur Verfügung. Machen Sie mit und tragen auch Sie Ihre Veranstaltung ein!

Girls'Day und Boys'Day steigern Sichtbarkeit von Unternehmen und sichern Fachkräfte von morgen 
Die Evaluation des Girls'Day und Boys'Day durch die Prognos AG bestätigt die nachhaltige Wirkung der Aktionstage: 95 Prozent der Schülerinnen und 89 Prozent der Schüler würden die Aktionstage weiterempfehlen. Aus Sicht der veranstaltenden Unternehmen und Institutionen ist der Aktionstag ebenfalls sehr erfolgreich. 81 Prozent von ihnen sind durch den Girls'Day und Boys'Day bei jungen Menschen bekannter geworden. 57 Prozent von ihnen haben potenzielle Praktikantinnen und Praktikanten gewonnen und 48 Prozent potenzielle Auszubildende. Diese Ergebnisse zeigen: Girls'Day und Boys'Day sind ein wirksames Instrument, um Jugendliche frühzeitig für Berufsfelder zu begeistern, in denen es nach wie vor deutliche Geschlechterungleichheiten gibt. 

"Die Aktionstage zeigen eindrucksvoll, wie wertvoll Berufsorientierung frei von Geschlechterklischees ist," sagt Karin Prien, Bundesbildungsministerin. "Jugendliche erhalten am Girls'Day und Boys'Day vielfältige und praxisnahe Einblicke, die sie in ihrer beruflichen Entscheidungsfindung stärken können. Gleichzeitig gewinnen Unternehmen frühzeitig Kontakt zu potenziellen Nachwuchskräften. So leisten die Aktionstage einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Fachkräfte von morgen." 

Hintergrund 
Die Aktionstage sind das weltweit größte Programm zur Beruflichen Orientierung, das eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees fördert und individuelle Erfahrungsräume schafft. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 besuchen Betriebe, Institutionen oder Hochschulen, treffen auf Vorbilder in Berufen, die ihnen Mut machen, die Vielfalt der Berufswelt und Studiengänge für sich zu entdecken. Der Girls'Day findet für Mädchen in Bereichen statt, in denen der Frauenanteil nach wie vor unter 40 Prozent liegt. Dies sind u.a. Bereiche in der IT, im Handwerk, in den Naturwissenschaften oder der Technik. Am Boys'Day lernen Jungen schwerpunktmäßig Berufe und Studiengänge in der Pflege, in der Erziehung, in Dienstleistungsbereichen oder in der Sozialen Arbeit kennen. Dies sind Bereiche, in denen der Männeranteil wiederum unter 40 Prozent liegt. 

Der Girls'Day und der Boys'Day werden gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).  

Weitere Informationen und Anmeldung


Frauen & Gründung

Mittlerweile gründen Frauen fast ebenso häufig wie Männer ein eigenes Unternehmen. Frauen gründen jedoch anders. Sie haben andere berufliche Vorbildungen, sind stärker familiär gefordert und oftmals vorsichtiger und damit weniger risikobereit.

Die Stadt Gießen bietet regelmäßig ein Seminar für Existenzgründerinnen an. Im Zentrum der Veranstaltung stehen der Businessplan und dessen Bedeutung, Finanzierungsmöglichkeiten und auch die speziellen Möglichkeiten bei Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. Aktuelle Seminartermine erfahren Sie telefonisch unter 0641 306-1059.

Der Arbeitskreis Unternehmerinnen (AKU) der IHK Gießen-Friedberg wendet sich an Frauen in Führungspositionen und bietet diesen ein Netzwerk.  

Die bundesweite gründerinnenagentur (bga) ist das deutschlandweite Informations- und Servicezentrum zur unternehmerischen Selbständigkeit und Unternehmensnachfolge durch Frauen.


Weitere überregionale Netzwerke & Links

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