Fördergebiete "Soziale Stadt - Investitionen im Quartier"

Eulenkopf

Luftaufnahme Gebiet Eulenkopf

Im November 2017 wurde die Siedlung „Eulenkopf“ in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Das ca. 10 ha große Wohnquartier liegt im Osten der Universitätsstadt Gießen und hat ca. 440 Bewohner/innen. In einer ersten Förderung durch Bund-Länder-Mittel wurden 262.000 € bewilligt. Die ca. 10-jährige Programmlaufzeit hat bspw. Wohnumfeldverbesserungen sowie die Integration in die angrenzenden Quartiere zum Ziel. Erste Maßnahmen werden die Einrichtung eines Quartiersmanagements sowie die Erstellung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes sein.

 


 

Nördliche Weststadt

Nördliche Weststadt
Luftbild Nördliche Weststadt

Das Programmgebiet umfasst ca. 47 ha Fläche rechts der Krofdorfer Straße, von der Rotklinkersiedlung („Gummiinsel“) bis zur Grundschule Gießen-West. Bislang wurden Fördermittel bis zur Höhe von 1.930.000 € bewilligt. Das Quartiersmanagement wurde im Dezember 2016 beauftragt und die Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) unter Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner ist nun abgeschlossen. Am 21. Juni 2018 wurde das ISEK von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Das ISEK finden Sie hier:

 


 

Flussstraßenviertel

Flussstraßenviertel

Im Jahr 2013 wurde das Flussstraßenviertel in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Die bislang gewährten Zuwendungen unterstützen ein Entwicklungsvolumen in Höhe von 1.200.000 €. Eine ausführliche Ziel- und Handlungsdarstellung formuliert das »Integrierte Handlungskonzept« (PDF, 7,4 MB). Erste Umsetzungsmaßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement (Nordstadtverein) initiiert.

2017 wurde im Auftrag der Stadt Gießen durch Diplom-Pädagogin Martina Bodenmüller in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement und dem Jugendzentrum Holzwurm eine Bewegungslandkarte von Kindern und Jugendlichen (PDF, 48,5 MB) erstellt.

Für 11 ha des Flussstraßenviertels wurde eine städtebauliche Rahmenplanung entwickelt, die ein Szenario für eine langfristige Neuentwicklung beschreibt. Diese soll sozial verträglich sein, die Freiräume attraktiver gestalten, energieoptimierte Ersatzbauten ermöglichen und Stellplätze neu ordnen.

 


 

Nordstadt

Nordstadtquartiere
Nordstadt

Im Bereich der Nordstadt wurde das Projekt der Sozialen Stadterneuerung durch das Stadtplanungsamt seit 1998 mit betreut.

2006 wurde das "Integrierte Handlungskonzept" abgeschlossen und viele Maßnahmen bis heute umgesetzt.

Mit Abschluss des Förderprogramms gründete sich 2008 der Nordstadtverein, der die Belange der Bewohner und Bewohnerinnen, der Träger, Glaubensgemeinschaften und Politiker aufnimmt.