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Bundestagswahl

Nächster Termin: voraussichtlich Herbst 2021

Briefwahl / Wählen mit Wahlschein

An der Briefwahl können alle wahlberechtigten Personen teilnehmen, die im Wählerverzeichnis der Stadt Gießen stehen. Briefwahlunterlagen können frühestens sechs Wochen vor dem Wahltag ausgestellt werden.

Antragsmöglichkeiten

Online-Antrag

Die Unterlagen (Wahlschein mit Briefwahlunterlagen) können alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gießen mit dem Online-Wahlscheinantrag über das Internet beantragen. Den Antrag stellen wir rechtzeitig vor Beginn der Briefwahlahl (6 Wochen vor dem Wahltag) hier ein.

Wahlbenachrichtigung

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Briefwahlunterlagen über einen Antragsvordruck auf der Wahlbenachrichtigung auf dem Postweg zu beantragen. Die Wahlbenachrichtigung wird allen Wahlberechtigten bis spätestens drei Wochen vor dem Wahltag zugeschickt.

Formloser Antrag

Auch eine formlose schriftliche Beantragung ist möglich. Dies geht in Papierform oder elektronisch per E-Mail. In jedem Fall muss der Antragsteller seinen Namen, sein Geburtsdatum sowie seine komplette Wohnanschrift angeben.

Eine telefonische Beantragung ist nicht möglich!


Briefwahlbüro

Im Erdgeschoss des Rathauses (Pausenraum des Konzertsaals) wird pünktlich zu Beginn der Briefwahl (sechs Wochen vor dem Wahltag) ein Briefwahlbüro eingerichtet. Dort können Sie die Briefwahlunterlagen direkt vor Ort beantragen und mitnehmen. Sie können aber auch gleich an Ort und Stelle Ihre Stimme abgeben. Wahlkabinen und eine Urne stehen dafür bereit.

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag: 8.00 – 18.00 Uhr
Freitag: 8.00 – 12.00 Uhr
Samstag 10.00 – 13.00 Uhr
(Freitag, 22.09. bis 18.00 Uhr geöffnet)


Antragsfrist und Versand

Anträge können nur bis Freitag vor dem Wahltag, 18:00 Uhr gestellt werden. Danach können Wahlscheine und Briefwahlunterlagen in der Regel nur noch bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung bis zum Wahltag, 15:00 Uhr ausgestellt werden.

Wir versenden die Briefwahlunterlagen an jede gewünschte Adresse, also auch in das Ausland. Bitte beachten Sie jedoch, dass Ihr Wahlbrief spätestens am Wahlsonntag, 18.00 Uhr im Wahlamt vorliegen muss, sonst kann Ihre Stimme nicht mehr gezählt werden. Beachten Sie dabei auch die Postlaufzeiten und dass sonntags keine Post mehr zugestellt wird.


Abholung der Unterlagen mit Vollmacht

Wer für eine andere Person Briefwahlunterlagen abholt, benötigt dafür eine schriftliche Vollmacht. Von dem Bevollmächtigten dürfen allerdings nicht mehr als vier Wahlberechtigte vertreten werden. Auf dem Antragsvordruck auf der Wahlbenachrichtigung ist bereits eine entsprechende Vollmacht vorgesehen. Es reicht aus, diese auszufüllen und zu unterschreiben.


Wählen mit Wahlschein in einem anderen Wahllokal

Wenn Sie in einem anderen Wahllokal des Wahlkreises wählen wollen, benötigen Sie dafür ein besonderes Dokument, und zwar einen Wahlschein (ohne Briefwahlunterlagen). Diesen können Sie auf dem gleichen Wege wie die Briefwahlunterlagen beantragen (s. o.).

Auf diese Weise können z. B. gehbehinderte Personen, die in einem Wahlbezirk mit einem nicht barrierefrei zugänglichen Wahllokal wahlberechtigt sind, Ihre Stimme in einem anderen Wahlbezirk mit barrierefreiem Wahllokal abgeben.
Ob Ihr Wahllokal barrierefrei ist, erfahren Sie über die Wahlbenachrichtigung, die allen Wahlberechtigten bis spätestens drei Wochen vor dem Wahltag zugesandt wird.


Voraussetzungen für die Teilnahme an der Briefwahl

Voraussetzung für die Teilnahme an der Briefwahl ist, dass Sie wahlberechtigt und im Wählerverzeichnis Ihrer Gemeinde - hier also der Stadt Gießen - eingetragen sind. Darüber werden Sie mit der Zusendung einer Wahlbenachrichtigungskarte bis spätestens drei Wochen vor dem Wahltag informiert.

Als Deutscher im Ausland an der Bundestagswahl teilnehmen

Deutsche, die im Ausland leben und keinen Wohnsitz in Deutschland gemeldet haben (so genannte „Auslandsdeutsche“), können unter bestimmten Voraussetzung an der Wahl teilnehmen. Alle Infos dazu und der erforderliche Antrag sind auf der Seite des Bundeswahlleiters zu finden:

Wählen als Deutscher im Ausland

Wahlergebnisse Bundestagswahl

Am Wahlabend finden Sie in unserem Wahlportal das aktuelle Ergebnis - parallel zur Auszählung in den Wahllokalen ständig aktualisiert. 

wahlen.giessen.de

Wahlsystem

Der Deutsche Bundestag wird ebenso wie der Hessische Landtag nach den Grundsätzen der personalisierten Verhältniswahl gewählt. Auf diese Weise sollen die Vorteile der beiden Wahlsysteme - der Mehrheitswahl und der Verhältniswahl - verbunden werden. Die Bundestagswahl findet in der Regel alle vier Jahre statt.

Mit der "Zweitstimme" wird eine Partei gewählt. Sie ist im Wege der Verhältniswahl entscheidend für die parteipolitische Zusammensetzung des Bundestags, da die 598 zu vergebenden Sitze proportional zu den errungenen Zweitstimmen auf die Parteien verteilt werden, die bundesweit entweder mindestens 5 % der gültigen Zweitstimmen erreichen konnten oder mindestens drei Direktmandate über die Erststimme (siehe unten) errungen haben.

Die "Erststimme" wird für einen Kandidaten oder eine Kandidatin im jeweiligen Wahlkreis abgegeben. Der Kandidat, der die meisten Stimmen in diesem Wahlkreis erhalten hat, nimmt einen der durch die Zweitstimmen errungenen Sitz im Bundestag ein. Somit nimmt der Wähler durch die "relative Mehrheitswahl" auf die personelle Zusammensetzung der Fraktionen des Bundestags Einfluss. Deutschland ist in 299 Wahlkreise unterteilt, so dass die Hälfte der insgesamt 598 vorgesehenen Sitze des Bundestages mit den dort gewählten Direktkandidatinnen und -kandidaten besetzt werden.

Die Sitzverteilung erfolgt seit 2009 mittels des Sainte-Laguë/Schepers-Verfahrens.

Die Stadt Gießen gehört dem Wahlkreis 173 an.

Überhang- und Ausgleichsmandate

Ist die Zahl der Direktmandate (gewonnene Wahlkreise durch Erststimme) einer Partei in einem Land größer als die Zahl der Sitze, die ihr auf Grund der Verhältniswahl (Zweitstimme) zustehen, kommt es zu "Überhangmandaten". D. h., diese Kandidaten ziehen trotzdem in den Bundestag ein - die Zahl der Sitze erhöht sich entsprechend.

Da aufgrund dieser Praxis in der Vergangenheit das Phänomen des negativen Stimmgewichts aufgetreten ist, beschloss der Deutsche Bundestag 2011 und 2013 Änderungen hinsichtlich der Berechnungsweise der Sitzverteilung. Auf Basis der jeweils auf die einzelnen Parteien abgegebenen Stimmen, wird für jede Partei eine Mindestsitzzahl errechnet. Die Sitze im Deutschen Bundestag werden dann soweit über die ursprünglichen 598 angehoben bis für jede Partei die errechnete Mindestsitzzahl erreicht wurde. Die Anzahl der Mitglieder des Bundestages kann sich daher auf deutlich mehr als 598 Abgeordnete belaufen.

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