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Lesung: Josephine Apraku - "Kluft und Liebe"

Ob in Liedern, Filmen oder Büchern: Liebe wird zu etwas Ungreifbarem, Zufälligem, Schicksalhaftem verklärt. Sie entzieht sich unserem Einfluss und überwindet alle Grenzen. Aber ist das wirklich so? »All you need is love«?

23 Plätze frei

Datum:

29.05.2024

Uhrzeit:

19:30 Uhr

Ort:

Stadtbibliothek Gießen, Rathaus, Berliner Platz 1, 35390 Gießen

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Josephine Apraku liest aus "Kluft und Liebe - Warum soziale Ungleichheit uns in Liebesbeziehungen trennt und wie wir zueinanderfinden"

Ob in Liedern, Filmen oder Büchern: Liebe wird zu etwas Ungreifbarem, Zufälligem, Schicksalhaftem verklärt. Sie entzieht sich unserem Einfluss und überwindet alle Grenzen. Aber ist das wirklich so? »All you need is love«?

Was ist mit Rassismus, Behinderung oder tief verankerten patriarchalen Strukturen und Verhaltensmustern? Was passiert, wenn in einer Liebesbeziehung die eine Person durch ihr Aussehen oder ihr Auftreten von unserer Gesellschaft diskriminiert wird und die andere nicht? Spielt das in dieser Beziehung wirklich keine Rolle?

Josephine Apraku sagt: Doch! Denn soziale Ungleichheit macht auch vor unseren Beziehungen keinen Halt - im Gegenteil. Unsere intimsten zwischenmenschlichen Verbindungen sind im Prinzip Petrischalen unserer Gesellschaft: Was da draußen im Großen passiert, geschieht auch im Kleinen zwischen uns und unseren Lieben. Auch in der Paartherapie wird Diskriminierung als Herausforderung in Beziehungen noch nicht genug Beachtung geschenkt.

»Kluft und Liebe« zeigt, wie Diskriminierung uns in der Liebe voneinander trennt, wie wir trotzdem zusammenfinden und daran gemeinsam wachsen können.

Über die Autor*in:

Josephine Apraku ist Afrikawissenschaftler*in, Autor*in und Trainer*in für intersektionale rassismuskritische Bildungsarbeit. Als Lehrbeauftragte*r hat Josephine Apraku unter anderem an der Alice Salomon Hochschule und der Humboldt-Universität zu Berlin unterrichtet. Darüber hinaus hat Josephine Apraku als Kolumnist*in für Magazine wie das Missy Magazine, Edition F und den Berliner Tagesspiegel geschrieben. Diesen Sommer erschien bei Familiar Faces »Mein Workbook zu Rassismus. Für eine alltägliche und tiefgehende Auseinandersetzung« und »Lasst uns über Rassismus reden! 60 Karten für einen rassismuskritischen Alltag«, die Menschen mit Rassismuserfahrung und weiße Menschen zur Selbstreflexion einladen.

Die Lesung wird organisiert und moderiert vom Büro für Integration der Universitätsstadt Gießen in Kooperation mit der Stadtbibliothek im Rahmen der städtischen Veranstaltungsreihe "Diverse Stadt".

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