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Inga Hundertmark

Das ist mein Projekt/Verein, hier engagiere ich mich:

Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) – www.hgon.de, www.facebook.com/hgon.de

Das begeistert mich, darum engagiere ich mich:

Die unglaubliche Artenvielfalt direkt vor unserer Haustür, die es zu schützen gilt. Vor allem Amphibien faszinieren mich und liegen mir am Herzen.

Die HGON setzt sich für den Erhalt bedrohter Tierarten ein, indem sie die Bestände und Bestandsentwicklungen mit wissenschaftlichen Methoden erfasst und aufbauend auf diesen Erkenntnissen Schutzkonzepte entwickelt und umsetzt.

HGON Allgemein:
Die HGON setzt sich für den Erhalt bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume in Hessen ein. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Schutz und der Erfassung der hessischen Vogelwelt. Es werden auf wissenschaftlicher Basis Bestandserfassungen sowohl koordiniert, als auch selbst durchgeführt. Die Ergebnisse fließen in Veröffentlichungen und Schutzbemühungen für die jeweiligen Arten ein. Dabei arbeitet die HGON eng mit Vertretern anderer Naturschutzverbände und Behörden zusammen. Zu den großflächig in Hessen durchgeführten Erfassungen gehören beispielsweise das Monitoring häufiger Brutvögel, sowie das Monitoring seltener Brutvögel und die allwinterliche Wasservogelzählung, welche auch in anderen Bundesländern durchgeführt werden. So fließen die von uns erhobenen Daten auch in die Erstellung von EU-Berichten über den Zustand unserer Natur mit ein. Die HGON als Landesverband gliedert sich in sogenannte Arbeitskreise, die den hessischen Landkreisen entsprechen. Diese werden von einem Arbeitskreisleiter geführt und die Aktivitäten in den Kreisen unterscheiden sich je nach vorkommendem Artenspektrum und Lebensräumen, aber natürlich auch entsprechend der Interessen der Mitglieder vor Ort.
Zusätzlich zu den Arbeitskreisen gibt es in der HGON auch Arbeitsgruppen, die sich vertieft mit einzelnen Tierarten oder Artengruppen befassen. Spezieller Fokus liegt neben verschiedenen ornithologischen Arbeitsgruppen (beispielsweise AG Greifvögel und Eulen oder AG Wiesenbrüterschutz) auf dem Feldhamster. Die AG Feldhamsterschutz setzt sich gemeinsam mit Landwirt*innen und Behörden dafür ein, die Feldflur mit passenden Schutzmaßnahmen wieder zu geeigneten Lebensräumen für den Feldhamster aufzuwerten. Eine weitere, sehr aktive Arbeitsgruppe abseits der Vögel ist das Netzwerk Heuschrecken, welches landesweit Erfassungen von Heuschrecken durchführt. Diese Daten fließen in wissenschaftliche Veröffentlichungen und die Rote Liste der Heuschrecken Deutschlands ein. Weiterhin arbeitet die HGON an der neuen Roten Liste der Heuschrecken Hessens und einem Verbreitungsatlas.
HGON Arbeitskreis Gießen:
Die Unterschutzstellung wertvoller Gebiete zum Erhalt der Artenvielfalt ist für den Arbeitskreis Gießen seit vielen Jahrzehnten eine Herzensangelegenheit. So konnte beispielsweise mit dem Unteren Knappensee in Hungen, einem aufgelassenen Braunkohle-Tagebau, eine Wasserfläche geschaffen werden, die ausschließlich dem Naturschutz dient. Die Bruterfassung der Wasservögel hat dadurch lange Tradition im Arbeitskreis, ebenso die Beringung von Steinkäuzen. Aktuell befasst sich die HGON im Stadtgebiet Gießen vor allem mit der Entwicklung und Umsetzung von Schutz- und Pflegekonzepten für Rebhuhn, Mauersegler, Wanderfalke, Flussregenpfeifer und Uferschwalbe sowie Gelbbauchunke und Kreuzkröte. Die Pflegeplanung und Beratung für Vogel- und Naturschutzgebiete steht ebenso im Fokus. In Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Gießen koordiniert der Arbeitskreis verschiedene Projekte für Studierende, um noch mehr junge Menschen für Vogelkunde und Naturschutz zu begeistern. Beispiele hierfür sind Horstkartierungen, Pflegeeinsätze, Schlafplatzzählungen oder Amphibienerfassungen.

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