Leben

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Alexandra Böckel

Das ist mein Projekt/Verein, hier engagiere ich mich:

Mein größtes Nachhaltigkeits-Projekt ist mein eigener Alltag, mein Konsum.
Auch bei meiner Tätigkeit im Freiwilligenzentrum Gießen spielt das Engagement im Umweltbereich eine Rolle.

Das begeistert mich, darum engagiere ich mich:

Mich motiviert die Aussicht, unseren Nachfahren nicht eine völlig zerstörte Welt zu hinterlassen oder bereits jetzt auf Kosten anderer leben (z.B. mit Blick auf Tierhaltung oder Textilproduktion). Für mich ist das eine Frage von Respekt. Ich versuche in den Bereichen Verkehr, Kleidung, Verpackungsmüll, Nahrungsmittel umweltfreundliche und sozialverträgliche Wege zu wählen. Es gibt so viele Aspekte in eigenen Alltag, wo man nach und nach ansetzen kann, auch ohne dafür in der Summe unbedingt mehr ausgeben zu müssen. Nicht immer sind die Entscheidungen und Abwägungen einfach, aber das ist kein Grund, nicht “am Ball” zu bleiben. Gewöhnung ist dabei alles!

Freiwilligenzentrum für Stadt und Landkreis Gießen e.V.
Im Freiwilligenzentrum für Stadt und Landkreis Gießen e.V., wo ich hauptamtlich tätig bin, unterstützen wir Bürgerinnen und Bürger, die sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz engagieren (möchten) auf vielfältige Weise:
Bei uns kann man als Gruppe bzw. Initiative den Besprechungsraum gebührenfrei nutzen, wir organisieren auf Wunsch individuelle Weiterbildungsangebote und wie vernetzen Menschen, die sich engagieren möchten mit bereits aktiven Gruppen vor Ort.

Aspekte meines individuellen Alltags, wo ich versuche, eine möglichst ökologisch und ethisch vertretbare Routine zu etablieren:

  • Wir wickeln unser Kind mit Stoffwindeln statt mit Wegwerfwindeln.
  • Wir haben unser Auto abgeschafft und nutzen bei (wirklichem) Bedarf car-sharing, damit gerate ich auch im Alltag seltener in Versuchung, doch schnell innerhalb der Stadt ein Auto zu nutzen.
  • Wir essen als Familie kein Fleisch, achten bei den restlichen Lebensmitteln auf biologischen Anbau, fairen Handel und Saisonalität.
  • Wir versuchen auf unnötigen Verpackungsmüll zu verzichten, indem wir z.B. eigene Behältnisse für Getränke oder Essen „to go“ mitbringen.
  • Nudeln oder Reis kaufen wir in Großverpackungen oder gleich unverpackt.
  • Kleidung kaufe ich in erster Linie secondhand, schaffe Abwechslung durch Kleidertauschpartys und wenn es etwas Neues sein muss, achte ich auf fairen Handel bzw. möglichst umweltschonende Herstellung (z.B. das GOTS Siegel).
  • Wenn ich vor der Entscheidung stehe: Neukauf oder Reparatur, versuche ich mich immer für die Reparatur und Weiternutzung zu entscheiden, selbst wenn das absurder Weise manchmal ein paar Euro mehr kostet.
  • Dinge, die wir selbst nicht mehr brauchen, versuchen wir z.B. über die Telegram-(Verschenk-)Gruppe „Natuerliche Ressourcen Giessen“ oder ebay-Kleinanzeigen neuen Nutzer*innen zuzuführen. Dabei will ich in Zukunft noch mehr darauf achten, Dinge wirklich „lokal“ weiterzugeben, statt durch Versand neue Transportwege (und zusätzlichen CO² Ausstoß) zu verursachen.
  • Und dennoch: Es ist „work in progress“ und es gibt immer noch viel Luft nach oben… manchmal kann ich mir die Nudeln in der Plastikverpackung nicht verkneifen oder miete ein Auto, um eine nervige (und leider immer noch teurere) Zugfahrt zu vermeiden. Aber man muss ja nicht perfekt sein, um sich auf den Weg zu machen ;)

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