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Kulturgewerbehof: Planungen sollen beginnen

Nachdem die Berufsfeuerwehr das Gefahrenabwehrzentrum bezogen hat und die Planungen für die Freiwillige Feuerwehr Gießen Mitte so weit gediehen sind, dass 2025 mit dem Bau begonnen werden kann, geht es nun auch mit den Planungen für den Kulturgewerbehof weiter.

In enger Abstimmung mit der raumstation3539 e.G. wurde das Ausschreibungsverfahren für die baulichen Planungen des Kulturgewerbehofes auf den Weg gebracht. Es ist jetzt veröffentlicht.

Beauftragt werden sollen zunächst die Leistungsphasen 1 und 2, an deren Ende die Grundlage für einen Projektbeschluss gegeben sein wird. Dieser soll im 2. Quartal 2025 zur Abstimmung stehen.

Die jetzigen Planungen setzen an der Machbarkeitsstudie zum Kulturgewerbehof vom Dezember 2020 sowie dem Grundsatzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung vom September 2021 an und führen diese fort.

In der Machbarkeitsstudie ist von einer sogenannten rauen Sanierung die Rede, also einer minimalen Herrichtung des Gebäudes, in Hinblick auf Brandschutz, Barrierefreiheit und räumliche Anforderungen für die neue Nutzung.

Dieser Zugang ist auch die Grundlage für die die jetzt ausgeschriebenen Architektenleistungen.

Darüber hinaus soll auch eine Variante geplant werden, die eine energetische Sanierung des Gebäudes umfasst. Mit einer solchen Planung würde ein prototypisches Konzept zur Weiternutzung von Bestandgebäuden erprobt, das wegweisend sein könnte.

Mit dem Projektbeschluss werden die Stadtverordneten dann eine Entscheidung treffen können.

Es ist zu erwarten, dass mit den konkreten architektonischen Planungen jetzt schnell Bewegung in das Projekt kommt. Begleitend zu den räumlichen Planungen müssen Ankermieter*innen mit hoher Verbindlichkeit gefunden werden, der jetzt ruhende Prozess mit den weiteren Nutzer*innen muss wieder aufgenommen werden.

Die Zeit nach dem Grundsatzbeschluss 2021 wurde von der Stadt und der raumstation genutzt, um strukturelle Fragen der Betreiberschaft zu klären, Kontakte zu Ankermietern herzustellen sowie planerische Grundlagen zu klären, die jetzt die Grundlage für die Ausschreibung sind.

13.08.2024 

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