Jugendliche vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen

01.03.2019

Agentur für Arbeit
© flipfine - Fotolia 
Nach dem jahreszeitüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar, wurde im jetzt abgelaufenen Monat ein Rückgang verzeichnet. Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen waren im Februar insgesamt 16230 Menschen arbeitslos gemeldet. 268 Personen weniger als im Vormonat Januar. Die Quote sank um 0,1 auf nun 4,4 Prozent.
Im Februar des Vorjahres waren noch 1009 Arbeitslose mehr gemeldet. Die Quote lag seinerzeit bei 4,7 Prozent.

  • Arbeitslosenquote geht im Februar um 0,1 auf 4,4 Prozent zurück
  • 268 Arbeitslose weniger als im Vormonat, 1009 Arbeitslose weniger als im Februar 2018
  • Stellenzugang auf niedrigem Niveau
  • Unterbeschäftigung deutlich unter Vorjahreswert

„Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar gesunken, auch wenn sich die wirtschaftliche Situation abgekühlt hat“, kommentiert Eckart Schäfer, Leiter der Gießener Agentur für Arbeit, die aktuelle Entwicklung in seinem Bezirk. „Außer den Jugendlichen unter 25 Jahren, die sich saisonüblich jetzt nach Schul- und Ausbildungsende arbeitslos melden, haben alle Personengruppen vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitiert. Die Unterbeschäftigung blieb im Vergleich zum Vormonat nahezu unverändert, liegt aber deutlich niedriger als noch ein Jahr zuvor. Beim Melden neuer Stellen sind Arbeitgeber derzeit vergleichsweise zurückhaltend, jedoch ist der Stellenbestand auf einem hohen Niveau.“

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist, im Gegensatz zur Anzahl der Arbeitslosen, im Februar leicht gestiegen. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im engeren Sinne auf 23375 Personen. Das waren 26 mehr als im Januar und 1006 weniger als im Februar vor einem Jahr.

Gemeldete Stellen
Arbeitgeber meldeten der Arbeitsagentur Gießen sowie den Jobcentern des Kreises Gießen und der Wetterau im abgelaufenen Monat insgesamt 1636 neue Arbeitsstellen. Dies waren 348 Stellen weniger als im Februar 2018.
Der Stellenbestand an offenen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen ist unverändert auf einem sehr hohen Niveau. Im Berichtszeitraum waren 6718 Stellen gemeldet, 852 Stellen mehr als im Februar vor einem Jahr.

Männer und Frauen
Nach Geschlechtern betrachtet zeichnete sich im Februar eine sehr ähnliche Entwicklung ab. Die Zahl der arbeitslosen Männer und Frauen sank um jeweils rund 130 Personen.
Die Anzahl der erwerbslos gemeldeten Männer lag jetzt bei 9515, 129 weniger im Vergleich zum Vormonat Januar. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozent auf nun 4,9 Prozent zurück. Im Vorjahresmonat waren 595 Männer mehr gemeldet. Die Quote lag damals bei 5,3 Prozent.
Im Februar waren im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen 6715 Frauen arbeitslos gemeldet, 139 weniger als im Vormonat. Die Quote lag danach bei 3,9 Prozent, 0,1 Prozent niedriger als im Januar. Im Vorjahresvergleich waren damals 414 Frauen mehr arbeitslos gemeldet. Die Quote betrug seinerzeit 4,1 Prozent.

Besondere Personengruppen
Wie bereits im Januar, ist die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen im abgelaufenen Monat gestiegen. Der Grund ist das Ausbildungsende in verschiedenen Berufen. Die Zahl derer, die auf der Suche nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle waren, stieg im Februar um 104 Personen und lag danach bei 1583. Die Quote erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf nun 4,0 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 195 jüngere Arbeitnehmer mehr arbeitslos gemeldet. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 4,6 Prozent.
Die Zahl der über 50-jährigen Erwerbslosen ist für einen Februar überraschend stark zurückgegangen. Im abgelaufenen Monat waren 5362 Ältere arbeitslos gemeldet, 147 weniger als noch einen Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozentpunkt auf nun 4,3 Prozent zurück. Im Vorjahresmonat waren 318 ältere Menschen mehr arbeitslos gemeldet. Damals lag die Quote bei 4,6 Prozent.

Regionale Unterschiede
In den drei Landkreisen im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen, dem Landkreis Gießen, dem Wetteraukreis und dem Vogelsbergkreis, ist die Anzahl der arbeitslosen Menschen zurückgegangen. Jedoch war der Rückgang sehr unterschiedlich ausgeprägt. Der stärkste Rückgang wurde im Landkreis Gießen verzeichnet.
Im Kreis Gießen waren im Februar insgesamt 7581 Menschen erwerbslos gemeldet, 171 Arbeitslose weniger gegenüber dem Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozent auf nun 5,3. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 5,6 Prozent. Damals waren 411 Menschen mehr registriert.
Im Wetteraukreis ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar um 92 Personen auf jetzt 6394 gesunken. Die Quote verharrte bei 3,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 462 Erwerbslose weniger gemeldet. Seinerzeit lag die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent.
Im Vogelsbergkreis ist die Zahl der Erwerbslosen im Februar ganz leicht zurückgegangen. 2255 Personen waren arbeitslos gemeldet, fünf Personen weniger als noch im Januar. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 3,9 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 136 Erwerbslose mehr gemeldet. Die Quote lag damals bei 4,1 Prozent.

Die beiden Rechtskreise (nach dem Sozialgesetzbuch II und III)
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung, also dem Rechtskreis nach dem Sozialgesetzbuch III, und im Zuständigkeitsbereich der Jobcenter (SBG II) ging die Arbeitslosigkeit zurück.
Bei der Arbeitsagentur Gießen (und den Geschäftsstellen in Bad Vilbel, Büdingen, Friedberg und Lauterbach) waren im Februar 6263 Personen gemeldet, 126 weniger als im Vormonat Januar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt die Zahl derer heute um 201 Personen niedriger.
Die Zahl der in den Jobcentern geführten Erwerbslosen sank um 142 Personen auf nun 9967. Ein Jahr zuvor wurden dort noch 808 Personen mehr geführt.
Das Jobcenter Gießen betreute im Februar 5081 Arbeitslose, 48 Personen weniger gegenüber Januar.
Im Jobcenter Wetterau waren im abgelaufenen Monat 3643 Arbeitslose gemeldet, 67 Personen weniger als im Vormonat Januar.
Im Vogelsbergkreis wurden bei der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) insgesamt 1243 Arbeitslose im Februar betreut, 27 weniger als im Januar.

 

Quelle: Agentur für Arbeit Gießen





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