Hospitationstag bei der Berufsfeuerwehr

Hospitationstag Berufsfeuerwehr 2017Hospitationstag bei der Berufsfeuerwehr Gießen im Rahmen der Frauenförderung der Stadt Gießen

Für technisch interessierte, sportliche und selbstbewusste Damen im Alter von 18 bis 35 Jahren bietet die Berufsfeuerwehr Gießen Hospitationstage an. Gerade Frauen, die aus diversen Gründen bislang den Weg zur Feuerwehr noch nicht gefunden haben, den Beruf der Feuerwehrfrau aber eigentlich sehr spannend und interessant finden, gerne im Team arbeiten und anderen Menschen in Notfallsituationen helfen möchten, sollen an diesen Tagen einen kleinen Einblick in den Alltag des Feuerwehrdienstes bekommen. Typische Feuerwehrtätigkeiten können erprobt werden, der Tagesablauf wird vorgestellt und aktiv mitgestaltet. Offene Fragen zum Thema Feuerwehr werden beantwortet und Einsätze können mitgefahren werden. Möglicherweise können Bedenken ausgeräumt werden, diesen noch immer von Männern dominierten Beruf zu erlernen.

Die Teilnehmerinnen werden einem Feuerwehrbeamten zugeteilt und haben so einen Ansprechpartner, der sie rund um die Uhr begleitet. Schutzkleidung wird natürlich von der Berufsfeuerwehr gestellt, sofern keine eigene vorhanden ist.

Am 07. November nutzte Ilona K. die Chance, und hat einen Tag lang den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Gießen bei ihren mehr oder weniger alltäglichen Arbeiten zwischen den Einsätzen über die Schulter geschaut und ihre eigenen Eindrücke direkt vor Ort gesammelt. Nach Dienstbeginn wurden die Fahrzeuge und Geräte auf Vollzähligkeit und Funktion überprüft. Danach stand Ausbildung in Erster Hilfe auf dem Plan. Im Laufe des Hospitationstages konnten Einblicke in die Arbeiten der Einsatzbeamten auf der Feuerwache gewonnen werden. Eine Fahrt im Korb der Drehleiter bis weit über das Dach der Feuerwache war obligatorisch und die Aussicht konnte genossen werden. Am Abend des beeindruckenden und interessanten Tages verabschiedete sich die Hospitantin mit den Worten: „Vielen Dank für die Chance, bei Euch hinter die Kulissen schauen zu dürfen. Es hat mich in meinem Vorhaben bestärkt, mich bei der Berufsfeuerwehr zu bewerben.“