Wohnprojekte


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Warum können geflüchtete Menschen in Deutschland nicht einfach in WGs* wohnen statt in Massenunterkünften?!
Das haben sich ein paar Studierende auch gefragt & einen Weg gefunden, das möglich zu machen.

www.fluechtlinge-willkommen.de


In einem Wohnprojekt in Buchschachen (Österreich) wohnen vier Familien aus Afghanistan in einem Haus, welches privat geführt wird, und versorgen sich selbst. Unter dem Motto „Nachbarn helfen Nachbarn“ bemühen sich die Bewohner des Ortes die Familien in das Dorfleben zu integrieren. In der Küche des Hauses können sich die Familien ihre Mahlzeiten selbst zubereiten. Gemüse bauen sie sich in Beeten, die ihnen von den Bewohnern zur Verfügung gestellt werden, zum Teil selbst an. Drei Mal pro Woche bekommen die Erwachsenen ehrenamtlichen Sprachunterricht von einer Bewohnerin. Eine andere hilft den Kindern bei den Hausaufgaben. Im Gegenzug haben die Familien Streicharbeiten in der Gemeinde durchgeführt und Schnee geräumt.

Der Artikel zum Wohnprojekt


In Riace (Italien) leben mehr als 500 geflüchtete Menschen. Die Gemeinde stellt den Menschen leerstehende Häuser kostenlos zur Verfügung und hilft dabei diese Häuser wieder bewohnbar zu machen. Zum Dank betreut eine geflüchtete Frau mehrmals in der Woche die Kinder der Einheimischen oder pflegt deren demenzkranke Angehörige. Der Ort bietet den Flüchtlingen ein Zuhause und im Gegenzug helfen sie den Ort wieder aufzubauen, der zuvor fast ausgestorben war. Dadurch finden die Flüchtlinge Arbeit, werden integriert und haben dem Ort zu wirtschaftlichem Aufschwung geholfen. Auch sind die Kosten der Unterbringung der Flüchtlinge halb so teuer als die Unterbringung in Auffanglagern. Auch die Nachbardörfer von Riace nehmen sich ein Beispiel und nehmen nun Flüchtlinge auf.


Ein ähnliches Projekt wie in Riace gibt es auch in Nordamerika, Utica. Dort finden Flüchtlinge aus verschieden Flüchtlingslagern weltweit, durch Resettlement, ein neues Zuhause und Arbeit. Vorher war auch dieser Ort fast ausgestorben. Die Flüchtlinge dort lernen von Anfang an Englisch und gehen arbeiten. Ab ihrer Umsiedelung müssen sie sich auch an amerikanische Regeln halten.


In Berlin bringt eine evangelische Vermittlungsstelle Flüchtlinge und private Wohnungseigentümer zusammen.

Der Artikel zum Projekt