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Zukunft des Gießener Waldstadions

25.03.2018

Glasfassade des RathausesNachdem die beiden Sportvereine VfB 1900 Gießen und der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg beschlossen haben, die Fußballabteilungen unter dem neuen Namen FC Giessen zusammen zu legen, trafen sich vergangenen Freitag Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Stadtrat Peter Neidel mit Teutonia-Geschäftsführer Jörg Fischer, um die Zukunft der neuen Spielstätte, des Gießener Waldstadions, zu besprechen.

OB Grabe-Bolz stellte fest, dass sie die Entwicklung für Stadt und Region begrüße: „Ich freue mich über die Bereitschaft beider Vereine, die Kräfte zu bündeln. Denn so wird überregionaler Fußball in Gießen erfolgreich sein“, so die Sportdezernentin.

Durch das Engagement des FC Giessen um Jörg Fischer sehe die Stadt überdies die große Chance, das Waldstadion den aktuellen Anforderungen für höherklassigen Fußball anzupassen. „Wir begrüßen daher die Pläne von Herrn Fischer, in das Waldstadion zu investieren und damit seine traditionsreiche Bedeutung als Heimat des Fußballs in Gießen wieder zu erlangen.“ Auch Stadtrat Peter Neidel freut sich über die geplante Investition und die Aufwertung des Waldstadions. Um für die wünschenswerten und notwendigen Neuerungen im Waldstadion Investitions-Sicherheiten zu schaffen, soll geprüft werden, ob ein Eigentumserwerb am Waldstadion oder die Gewährung von Erbbaurechten an der Anlage sinnvoll und möglich ist. Dafür soll zunächst eine Bewertung durch den Gutachterausschuss bei der Stadt Gießen erfolgen. Die Stadt selbst steht einer Neuregelung der Eigentumsverhältnisse offen gegenüber.

Entschieden forderte OB Grabe-Bolz dagegen ein, dass gleichzeitig geklärt sein müsse, wie die bisherigen Nutzer des städtischen Stadions (American Footballer und Baseballer sowie der Rot-Weiß-Club und die DLRG Kreisgruppe Gießen) ihren Sportbetrieb fortsetzen können. Geklärt ist, dass zumindest eine Co-Nutzung der Footballer und Baseballer auf Dauer nicht möglich ist. Aber für die kommende Saison sollen gemeinsame Nutzungskonzepte gefunden werden. Fischer: „Wir sehen diese Notwendigkeit und werden Lösungen mit den anderen Sportvereinen finden.“ Die Stadt wiederum versprach, für die Zeit danach andernorts gute, tragfähige Nutzungskonzepte zu entwickeln. „Hierzu werden wir auf die einzelnen Vereine zugehen“, so die Oberbürgermeisterin.

Geklärt wurde ebenfalls, dass die neuen Nutzungskonzepte auch neue planungsrechtliche Schritte erfordern. Stadtrat Peter Neidel: „Wir werden die dann entstehende verkehrliche, räumliche und immissionsrechtliche Situation neu begutachten, bewerten und Lösungsvorschläge unterbreiten, die Nutzer-, Besucher- und Anwohnerbelange gleichermaßen berücksichtigen.“
Auch mögliche Kooperationen mit den Nutzern der benachbarten Sportanlage der JLU rückten in das Blickfeld der Gesprächsteilnehmer: Stadt und Geschäftsführer Fischer wollen alsbald gemeinsam das Gespräch mit der Uni suchen, um auszuloten, ob und wo es Absprachen unter neuen Nachbarn braucht.

„Wir freuen uns über das Engagement und das Interesse, Stadt und Region attraktiver zu machen und dafür einiges einzusetzen. Die Stadt möchte sich daran partnerschaftlich beteiligen und dazu beitragen, die Geschichte des Gießener Waldstadions und des Gießener Fußballs fortzuschreiben“, so die OB abschließend zufrieden. Jetzt gelte es an vielen Stellen, neue Wege und neue Lösungen für die daraus resultierenden Anforderungen zu finden.







 

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