Rathaus

Seiteninhalt
18.02.2019

Wie aus der Zigeunerin eine Sintezza wurde

Frau aus einer Sinti-Familie
Frau aus einer Sinti-Familie

Frauengeschichten aus der Nachkriegszeit

Ausstellungseröffnung im Atrium des Rathauses am  25. Februar um 17.00 Uhr mit der Jazz-Musikerin Dotschy Reinhardt

Für die Ausstellung „Wie aus der, Zigeunerin‘ eine ‚Sintezza‘ wurde – Frauengeschichten aus der Nachkriegszeit“ haben die in Gießen ansässigen Sinti-Familien Fischer und Eckstein ihre Fotoalben geöffnet. Dabei haben sie eindrucksvolle Aufnahmen aus dem Leben von Frauen entdeckt, die vom 25. Februar bis 8. März von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr  im Atrium des Rathauses am Berliner Platz präsentiert werden. Dazu lädt das Büro für Frauen und Gleichberechtigung der Stadt Gießen im Rahmen des internationalen Frauentages ganz herzlich ein. Organisiert wurde die Ausstellung im Rahmen des Projektes Stadt-Mit-Plan, einem Inklusionsprojekt der Lebenshilfe Gießen e.V., der Aidshilfe Gießen e.V. und des Frauen- und Gleichberechtigungsbüros der Stadt. Die Ausstellung wird gefördert durch die Gießener Stiftung Anstoß.

Der Fokus der Ausstellung liegt – das verdeutlicht der Untertitel – auf „Frauengeschichten in der Nachkriegszeit“.

Die Verfolgung  und der Porajmos – das Wort bedeutet „Verschlingen“ und steht für den Völkermord an den Sinti und Roma – im Nationalsozialismus markieren eine schmerzhafte Zäsur, welche die Zerstörung der Jahrhunderte alten Kultur zum Ziel hatte. Die Ausstellung soll zeigen, dass es für die Überlebenden weiterging und dass dies zu einem großen Teil ein Verdienst der Frauen war.

Zur Eröffnung am Montag, 25. Februar, um 17. 00 Uhr kommt die deutsche Jazz-Musikerin und Autorin Dotschy Reinhardt nach Gießen. Ihre Musik untermalt die Eröffnung. Sie gehört zur Dynastie des weltbekannten Gitarristen Django Reinhardt. Stadträtin Astrid Eibelshäuser wird ein Grußwort überbringen. Anja Sandtner vom Projekt Stadt-Mit-Plan, wird in die Ausstellung einführen. Ditanya Stein, Francesco Arman und Dotschy Reinhardt stehen anschließend den Besuchern für Fragen und weiteren Informationen zur Verfügung.

Ergänzt wird die Schau durch Hintergrundinformationen zur Geschichte und zum Alltag der Sinti.

Vom 12. bis 23. März wird „Wie aus der Zigeunerin‘ eine ‚Sintezza‘ wurde“ dann von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr  in den Räumen der Lebenshilfe in der Walltorstraße 3 zu sehen sein.

Zu der Ausstellung werden Führungen am 27.02.2019, am 06.03.2019 und am 08.03.2019 jeweils um 17:00 Uhr angeboten. Führungen für Schulklassen können bei Anja Sandtner, Projekt Stadt-Mit-Plan, Tel.: 06419311294-10 vereinbart werden.

Nähere Informationen sind unter inklusion-giessen.de erhältlich.

Seite drucken:

Seite empfehlen:

Newsletter

Bestellen Sie sich hier den Newsletter und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.